Logokirchenkreis Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz

Losung des Monats

November 2017

Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.

Ezechiel 37,27

  • Vogel
  • Die Jahreslosung 2017

    Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

    Hesekiel 36,26

  • Bibelkontext: Die zwei Holzstücke als Zeichen der Vereinigung von Israel und Juda

    15 Und das Wort des HERRN erging an mich: 16 Und du, Mensch, nimm dir ein Stück Holz und schreibe darauf: Juda und die Israeliten, die mit ihm verbunden sind. Und nimm ein Stück Holz und schreibe darauf: Josef, das Holzstück Efraims, und das ganze Haus Israel, das mit ihm verbunden ist. 17 Dann füge sie dir zusammen, eines an das andere, zu einem einzigen Holzstück, und sie sollen eins werden in deiner Hand. 18 Und wenn die von deinem Volk zu dir sagen: Willst du uns nicht sagen, was sie für dich bedeuten?, 19 so sage ihnen: So spricht Gott der HERR: Seht, ich nehme das Holzstück Josefs, das in der Hand Efraims ist, und die Stämme Israels, die mit ihm verbunden sind, und lege sie darauf, das Holz Judas, und mache sie zu einem einzigen Stück Holz, und sie werden eins in meiner Hand. 20 Und die Hölzer, auf die du schreibst, sollen vor ihren Augen in deiner Hand sein, 21 und du sollst zu ihnen sprechen: So spricht Gott der HERR: Seht, ich hole die Israeliten aus den Nationen, wohin sie gegangen sind, und sammle sie von ringsum und bringe sie auf ihren Boden. 22 Und ich mache sie zu einer einzigen Nation im Land, auf den Bergen von Israel, und ein einziger König wird für sie alle König sein. Und sie werden nicht mehr zu zwei Nationen werden und sich nicht mehr in zwei Königreiche teilen. 23 Und sie werden sich nicht mehr unrein machen mit ihren Mistgötzen und ihren Scheusalen und durch all ihre Vergehen, und ich werde sie retten aus all ihren Wohnorten, in denen sie sich versündigt haben, und ich mache sie rein. Und sie werden mir Volk sein, und ich werde ihnen Gott sein. 24 Und mein Diener David wird König sein über sie, und sie alle werden einen einzigen Hirten haben. Und sie werden nach meinen Rechtssätzen leben, und meine Satzungen werden sie einhalten und danach handeln. 25 Und sie werden in dem Land wohnen, das ich meinem Diener, Jakob, gegeben habe, in dem eure Vorfahren gewohnt haben. Und darin werden sie wohnen, sie und ihre Kinder und die Kinder ihrer Kinder, für immer; und David, mein Knecht, wird ihnen Fürst sein für immer. 26 Und ich werde einen Friedensbund mit ihnen schliessen, es wird ein ewiger Bund mit ihnen sein. Und dazu mache ich sie: Ich mache sie zahlreich. Und ich setze mein Heiligtum für immer in ihre Mitte. 27 Und meine Wohnung wird über ihnen sein, und ich werde ihnen Gott sein, und sie, sie werden mir Volk sein. 28 Und die Nationen werden erkennen, dass ich es bin, der HERR, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum für immer in ihrer Mitte ist.

    Ezechiel 37,15-28

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

  • Was sind die Losungen?

    Die Losungen sind Gottes Wort für jeden Tag

    Die Losungen sind ein Weg, Gottes Wort mit dem Alltag zu verbinden. Für jeden Tag des Jahres bieten sie [...] Bibelworte [...] aus der christlichen Tradition.

    Die Losungen sind Gottes Wort in 50 Sprachen

    Die Losungen erscheinen in 50 Sprachen in aller Welt. Sie verbinden Menschen unterschiedlicher Kulturen und Konfessionen. Allein in deutscher Sprache haben die Losungen [in gedruckter Form. Anmerk.] eine Auflgae von einer Million Exemplaren.

    Die Losungen sind Gottes Wort seit 283 Jahren

    Die Losungen erscheinen jedes Jahr seit 1731, ohne Unterbrechung. Seither sprechen sie zu ganz unterschiedlichen Menschen, über alle Wechsel der Gesellschaftsordnung hinweg.

    Quelle: Die Losungen 2013. Friedrich Reinhardt Verlag 2012. Covertext.

Worte des Monats

November 2017

Dieses Mal mit dem Thema: Gott schweigt nicht, sondern spricht zu uns.

  • offenes Buch
  • Über die Worte

    Diese neue Sektion auf der Seite des Reformierten Kirchenkreises widmet sich den Mitgliedern, die in den Gemeinden interessante Texte veröffentlichen. Beginnen möchten wir mit den Geistlichen. Jeden Monat veröffentlichen sie interessante Texte in den jeweiligen Gemeindebriefen. Wir möchten diese hier besonders herausheben, ihnen ein kleines Forum geben, so dass sie alle Interessierten schnell finden, lesen, und sich ihre Gedanken machen können.

  • WORTE

    Thema: Dieses Mal mit dem Thema: Gott schweigt nicht, sondern spricht zu uns.

    Dieses Mal von Ulrich Barniske

    Im Monatsspruch vom November 2017 spricht Gott: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.
    Dieses Wort Gottes, weitergegeben durch den Propheten, ist ein gutes und für menschliches Leben notwendiges Wort. Solche Worte brauchen wir auch heute. Gerade in schwierigen Zeiten suchen wir allein oder gemeinsam nach Orientierung und Hilfen zum Leben. Mitunter erleben wir mit, wie plötzliche Veränderungen bei uns selbst oder Verwandten, Freunden, Nachbarn das Leben beeinflussen. Dann ist vieles nicht mehr so, wie es zuvor war. Um solche Bewegungen anzunehmen, brauchen wir Menschen Kraft und auch Hoffnung, dass sich Leben zum Guten entwickeln kann. Nun haben wir auch in diesem Jahr von großem Hunger, Naturkatastrophen, aber auch Kriegen gehört, die bisheriges Leben für viele Menschen in vielen Teilen der Erde zerstört haben. Möglicherweise haben wir aus unserem räumlichen Abstand mit Spenden versucht, ihnen zu helfen. Manchem wird bewusst, wie gut wir ohne derartige Belastungen leben. Das ist gewiss keine Selbstverständlichkeit. Vor wenigen Tagen haben wir den 300. Geburtstag der Kirche in Groß Ziethen festlich und dankbar begangen. In den Gottesdiensten zum Erntedank Anfang Oktober haben wir unsere Gedanken erneut auf die Grundlagen unseres Glaubens und auch auf unsere Verantwortung für Gottes Schöpfung ausgerichtet. Sie sind unser Antworten auf Gottes Zusagen: „Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.“

    Gott überlässt uns Menschen nicht uns selbst, die wir mit vielen Entscheidungen Leben bedrohen oder zerstören. Das galt schon für Israel in früheren Zeiten. Deshalb mussten die Propheten auf Gottes Willen verweisen. Er, der Schöpfer und Vater Jesu Christi, stellt sich an die Seite des Menschen, der sich manchmal selbst am Leben hindert. Gott hält seinen Bund, den er verkündet hat. Er gibt uns nicht auf, niemals. Das ist Frohe Botschaft, Evangelium. Daraus und damit konnte Israel und können wir heute leben, Kraft und Zuversicht finden. Manchmal fällt uns das schwer, brauchen wir Zuspruch von Trost und Hoffnung.

    Deshalb lade ich Sie ein, die am 12. November in der Schwedter Kirche vom Brandenburger Motettenchor gesungenen alten und neueren Chorsätze als in Musik gefasste Worte unseres Gotteslobs und damit Antworten auf Gottes Zuspruch für uns alle zu hören. Mögen Sie auch dann durch Worte und Töne erreicht und zum Leben ermutigt werden.Es tut uns gut, dass Gott nicht schweigt, sondern zu uns spricht und uns zum Guten handelt. Das wollen wir dankbar annehmen.

    Ulrich Barniske

    Quelle: Gemeindebrief der Französisch-Reformierten Kirchengemeinden Groß Ziethen und Schwedt (Oder). Oktober bis Dezember 2017.

Aspekt des Monats

November 2017 - Zwingli, Huldrych (1484–1531)

Jeden Monat möchten wir Sie einladen einen Aspekt unseres Glaubens kennen zu lernen. Wenn Sie nicht bis zum nächsten Monat warten wollen, dann sehen Sie sich unseren Glossar an.

  • Elefant
  • Zwingli, Huldrych (1484–1531)

    Huldrych Zwingli war Reformator in Zürich. Die schweizerische Reformation entwickelte sich parallel zur deutschen aus dem sehr freiheitsbetonten schweizerischen Humanismus. Ihr erster Repräsentant war Zwingli. Sein Reformationswerk war streng biblisch begründet und von Anfang an mit sozialen Reformen verbunden; es wurde von den Räten der Stadt mitgetragen und gefördert. Da es zu politischen Auseinandersetzungen mit den innerschweizerischen Kantonen führte, kam es zu Kriegen. In einem solchen fiel Zwingli 1531.

    Die 67 Thesen, die Huldrych Zwingli zur ersten Zürcher Disputation im Jahre 1523 mitbrachte, können als erstes evangelisch-reformiertes Bekenntnis angesehen werden. 1530 reichte Zwingli die Fidei ratio (Rechenschaft über den Glauben) auf dem Augsburger Reichstag als Bekenntnis ein. Verhandelt wurde es auf dem Reichstag aber wahrscheinlich nicht. Die Fidei ratio ist angelehnt an das Apostolische Glaubensbekenntnis und fasst die christliche Lehre evangelisch-reformierter Prägung zusammen. Die Fidei ratio bezieht Stellung gegen den Katholizismus und das Luthertum. Zwingli verwarf die leibliche Gegenwart Christi beim Abendmahl und stellte sich damit im Streit um die Bedeutung des Abendmahls gegen Luther, der von einer Präsenz Christi beim Abendmahl (Konsubstantiation) ausging. Zwingli sah in Brot und Wein beim Abendmahl äußere Zeichen, die daran erinnern, dass Christus seinen Leib und sein Blut hingegeben hat. Christus ist beim Abendmahl im Glauben und nicht in den Elementen präsent.

    Huldrych Zwingli und sein Kreis übersetzten seit 1524 verschiedene Teile der Bibel. Die Übersetzung ist als Zürcher Bibel mehrfach überarbeitet heute noch in Gebrauch.

    Links

    Luther 2017
    Wikipedia

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Wer wir sind

Wir sind eine Kirche der Union. Das heißt: neben einer Mehrheit von lutherischen gibt es unter dem Dach der Landeskirche eine Reihe von deutsch oder französisch reformierten Gemeinden, die in einem eigenen Kirchenkreis verbunden sind. Diesen reformierten Kirchenkreis möchten wir Ihnen mit diesem Internetauftritt vorstellen.

  • Kelch auf Glas
  • Wer Wir Sind

    Die einzelnen Gemeinden des Kirchenkreises haben durch ihre Geschichte und die örtlichen Gegebenheiten unterschiedliche Prägungen, denn ihre jeweilige Eigenständigkeit ist eines ihrer besonderen Merkmale. Was uns eint, ist der Anspruch, nach Gottes Wort reformiert zu sein. Das bedeutet, Strukturen und Aufgaben der Gemeinde so weiterzuentwickeln, dass sie jetzt und in Zukunft in den jeweiligen gesellschaftlichen Herausforderungen bestehen kann. Begründende und leitende Autorität ist dabei das Wort Gottes, wie es uns aus der Bibel lebendig entgegentritt. Mit diesem Verständnis sind wir eingebunden in den großen Kreis der Kirchen des Reformierten Weltbundes, zu dem 105 Millionen Menschen reformierten Glaubens gehören.

    Als Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hoffen wir, mit unserem besonderen Beitrag die Diskussion um den richtigen Weg der Kirchen/Gemeinden im 21. Jahrhundert zu fördern.

  • Kreiskirchenrat

    Der Kreiskirchenrat leitet den Kirchenkreis. Er nimmt die Aufgaben der Kreissynode zwischen deren Tagungen wahr. (Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandemburg-schlesische Oberlausitz, Abschnitt 3, Artikel 49, § 1)

  • Kontakt

    Die Vorsitzende des Kreiskirchenrates ist Cornelia Müller, die Pfarrerin mehrerer Gemeinden in der Uckermark.

    Zur Mühle 1
    16247 Ziethen
    Telefon Festnetz: 033364-50600
    E-Mail: vorsitz(at)reformierterkirchenkreis.de

    Um sich mit Pfarrerin Müller in Kontakt zu setzen, können Sie auch das Kontaktformular benutzen.

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