Rätsel des Monats

Februar 2017

Um welche Bibelstelle handelt es sich: Arroganter Teenager reicher Eltern verprasst Erbteil und muss danach auf Agrareinrichtung mit Massentierhaltung für Niedrigstlohn arbeiten. Nach persönlichen Erkenntnisgewinn kehrt er zu seiner Familie zurück und erfährt unerwartetes Happy-End.

  • Rätselblatt
  • Informationen zum Sprachrätsel des Monats

    Die Bibel ist ein Buch voll von Geschichten, deren Plotlinien sich in unser kulturelles Gedächtnis eingeschrieben haben. Monatlich möchten wir ihnen ein biblisches Sprachrätsel präsentieren, dass auf eine dieser Plotlinien verweist.

    Ihre Aufgabe wird sein die Bibelstelle zu finden. Unser Ziel ist es, dass sie mit Spass und Ergeiz ihre detektivischen Fähigkeiten im Buch der Bücher schulen, und durch eifriges lesen der Lösung auf die Spur kommen.

    Manche der Rätsel werden einfacher sein, da sie sich aus kanonischen Geschichten speißen, aber manche werden auch eine harte Nuss, selbst für Belesene, sein. Natürlich werden wir sie nicht allein lassen und ihnen unter "Hilfe" einen kleinen Tipp geben.

    Wir wünschen Ihne viel Spaß beim Lesen und Rätseln

  • Eine kleine Starthilfe

    Natürlich geben wir Ihnen einen kleinen Tipp.

    Lesen Sie das Evangelium des Lukas. Dort findet sich die Lösung. Es ist eine ganz bekannte Geschichte, die von zwei Brüdern und einen Vater handelt.

  • Lösung

    Die Geschichte vom verlorenen Sohn

    Lukas 15, 11-32

    11 Und er sprach: Ein Mann hatte zwei Söhne. 12 Und der jüngere von ihnen sagte zum Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zusteht. Da teilte er alles, was er hatte, unter ihnen. 13 Wenige Tage danach machte der jüngere Sohn alles zu Geld und zog in ein fernes Land. Dort lebte er in Saus und Braus und verschleuderte sein Vermögen. 14 Als er aber alles aufgebraucht hatte, kam eine schwere Hungersnot über jenes Land, und er geriet in Not. 15 Da ging er und hängte sich an einen der Bürger jenes Landes, der schickte ihn auf seine Felder, die Schweine zu hüten. 16 Und er wäre zufrieden gewesen, sich den Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Schweine frassen, doch niemand gab ihm davon. 17 Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot in Hülle und Fülle, ich aber komme hier vor Hunger um. 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. 19 Ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn zu heissen; stelle mich wie einen deiner Tagelöhner. 20 Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Er war noch weit weg, da sah ihn sein Vater schon und fühlte Mitleid, und er eilte ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. 21 Der Sohn aber sagte zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn zu heissen. 22 Da sagte der Vater zu seinen Knechten: Schnell, bringt das beste Gewand und zieht es ihm an! Und gebt ihm einen Ring an die Hand und Schuhe für die Füsse. 23 Holt das Mastkalb, schlachtet es, und wir wollen essen und fröhlich sein! 24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an zu feiern. 25 Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld. Und als er kam und sich dem Haus näherte, hörte er Musik und Tanz. 26 Und er rief einen von den Knechten herbei und erkundigte sich, was das sei. 27 Der sagte zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiederbekommen hat. 28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm zu. 29 Er aber entgegnete seinem Vater: All die Jahre diene ich dir nun, und nie habe ich ein Gebot von dir übertreten. Doch mir hast du nie einen Ziegenbock gegeben, dass ich mit meinen Freunden hätte feiern können. 30 Aber nun, da dein Sohn heimgekommen ist, der da, der dein Vermögen mit Huren verprasst hat, hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet. 31 Er aber sagte zu ihm: Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist dein. 32 Feiern muss man jetzt und sich freuen, denn dieser dein Bruder war tot und ist lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden.


    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

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