Französisch-reformierte Kirchengemeinde Angermünde

Kirchengebäude Angermünde

Die Heilig-Geist-Kapelle gehörte ursprünglich zu dem um 1300 gegründeten Hospital „Zum Heiligen Geist“. Dort wurden zu mittelalterlicher Zeit Kranke behandelt und Reisende fanden Unterkunft und Verpflegung. Mit ihrer Entstehungszeit im 14. Jahrhundert ist die Kapelle eines der ältesten Gebäude der Stadt Angermünde. Die Kapelle erhielt ihre heutige Gestalt im 15. Jahrhundert. War sie ursprünglich flachgedeckt, erhielt sie nun ein Sterngewölbe mit drei Jochen, im gotischen Stil. Das Kreuzgewölbe ist mit roter Farbe akzentuiert. Die Schlusssteine zeigen zum Beispiel Abbildungen des Abendmahlskelches, das Christusmonogramm, aber auch den Hinweis auf das Jahr 1977, als die heutige farbige Einfassung des Deckengewölbes vollzogen wurde.


Das Kirchenportal im Norden wurde im 15. Jahrhundert durch ein Westportal ersetzt. Darüber hinaus gibt es heute einen Eingang auch von der Südseite. Hier war ursprünglich der Übergang in das Heilig-Geist-Spital.Das Heilig-Geist-Hospital wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Die Kapelle blieb jedoch erhalten und konnte seit 1698 von der französisch-reformierte Gemeinde genutzt werden. 1687 waren die ersten Hugenottenfamilien nach Angermünde zugewandert.


Es folgte auf Befehl des brandenburgischen Kurfürsten und späteren ersten preußischen Königs Friedrich III./I. (1657–1713) die Reparatur der Schäden an der Kapelle sowie die Schaffung eines Fachwerkturms. Dieser musste jedoch bereits Ende des 18. Jahrhunderts wieder erneuert werden. Der Dachturm im Westen aus Fachwerk mit seiner hölzernen Laterne und der den Turm bekrönenden Wetterfahne stammt aus dem Jahr 1775. Die West- und die Ostfassade wurden im 14. Jahrhundert mit gestaffelten Blendgiebeln und Zierpfeilern ausgestattet.


Im 19. Jahrhundert wurde an der Ostseite der Kapelle ein Kanzelaltar eingebaut. Über diesem hängt in einer zugemauerten Fensternische ein großes hölzernes Kreuz. Vor dem Kanzelaltar steht der Abendmahlstisch. Links neben dem Abendmahlstisch steht das Lesepult. Das Lesepult, der Abendmahlstisch, der Kanzelaltar und die Westempore sind farblich zueinander passend in Grau und Grün gehalten. 1749 wurde die Orgelempore an der Westseite eingebaut und im 19. Jahrhundert wurde sie farblich dem klassizistischen Stil der Altarwand mit Kanzel und dem weißen Orgelprospekt angepasst. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1841. Sie ist momentan sanierungsbedürftig.


1868 wurden die Fenster der Kirche vergrößert. Das Kircheninnere wurde 1926 und 1933 neu gestaltet sowie 1967 bis 1969 umfangreich saniert.

Die Kirche wird heute nicht nur von der französisch-reformierten Gemeinde, sondern auch von den Methodisten genutzt. Geöffnet ist die Kirche bei verschiedenen Veranstaltungen und im Rahmen einer Stadtführung. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Touristinformation Angermünde.

Pfarrerin

Die Pfarrerin der Französisch-reformierten Kirchengemeinde Schwedt/Oder ist Cornelia Müller.

Cornelia Müller
Zur Mühle 1
16247 Ziethen
Telefon Festnetz: 033364–50600
E-Mail: hugenotten(at)reformierterkirchenkreis.de

Um sich mit Pfarrerin Müllerin in Kontakt zu setzen, können Sie auch das Kontaktformular benutzen.

Adresse Angermünde

Berliner Straße 1a
16278 Angermünde

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SPENDENKONTO

Jede Spende ist willkommen.

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Bank: Evangelische Bank

Bildergalerie Französisch-reformierte Kirchengemeinde Angermünde

Kirchengebäude Französisch-reformierte Kirchengemeinde Angermünde Thumbnail Image
Kirchengebäude
Kirchengebäude Französisch-reformierte Kirchengemeinde Angermünde
Kirchensaal mit Kanzel  Französisch-reformierte Kirchengemeinde Angermünde Thumbnail Image
Kirchensaal mit Kanzel
Kirchensaal mit Kanzel Französisch-reformierte Kirchengemeinde Angermünde
Balkon mit Orgel Französisch-reformierte Kirchengemeinde Angermünde Thumbnail Image
Balkon mit Orgel
Balkon mit Orgel Französisch-reformierte Kirchengemeinde Angermünde
Orgel Französisch-reformierte Kirchengemeinde Angermünde Thumbnail Image
Orgel auf Balkon
Orgel auf Balkon Französisch-reformierte Kirchengemeinde Angermünde
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    Pfarrerin Cornelia Müller
  • Cornelia Müller

    3 Fragen an Pfarrerin Müller

    Was ist Ihnen wichtig Frau Pfarrerin?

    „Mir ist wichtig dass Menschen wieder lernen, mit dem Herzen und nicht nur mit den Augen oder dem Geldbeutel zu sehen."

    Was ist für Ihre Arbeit als Pfarrerin wichtig?

    „Für meine Arbeit als Pfarrerin ist mir wichtig dass, diese Botschaft, die eine Kurzfassung des Evangeliums ist, in den Gemeinden auf fruchtbaren Boden fällt und sich daraus eine Gemeinschaft von Menschen entwickelt, die in Liebe, gegenseitiger Achtung und Anerkennung miteinander verbunden sind."

    Was ist Ihnen in Ihrem persönlichen Leben wichtig?

    „In meinem Leben ist mir meine Familie, zu der auch die Gemeinde zählen soll, der Einsatz zur Bewahrung der Schöpfung, Frieden und Gerechtigkeit besonders wichtig."

  • Werdegang

    Werdegang

    Seit 2013 ist Cornelia Müller die Pfarrerin der beiden französisch-reformierten Kirchengemeinden Gemeinden Groß Ziethen und Schwedt. Pfarrerin Müller stammt aus Bochum und ist Jahrgang 1962.

    Sie studierte Theologie in Bonn und Tübingen. Cornelia Müller arbeitete in 18 Jahre lang im Saarland als Pastorin in verschiedenen Krankenhäusern, Kliniken und in einem Hospiz. Danach übernahm sie eine Pfarrstelle in der Nähe von Düsseldorf. Nach Groß Ziethen kam Cornelia Müller wegen der Schönheit der Natur und der ursprünglichen Lebensweise in der Uckermark. Sie betreibt seit 2009 zusammen mit ihrem Mann ein kleines Bistro und eine Pension in dem Ort. Pfarrerin Müller ist Mutter zweier Söhne.

  • Kontakt

    Zu erreichen ist Pfarrerin Cornelia Müller wie folgt:

    Zur Mühle 1
    16247 Ziethen
    Telefon Festnetz: 033364-50600
    E-Mail: hugenotten(at)reformierterkirchenkreis.de

    Um sich mit Pfarrerin Cornelia Müller in Kontakt zu setzen, können Sie auch das Kontaktformular benutzen.

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