Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hohenbruch

Kirchengebäude

Seit 1710 gibt es in Hohenbruch eine evangelisch-reformierte Gemeinde. Im Jahre 1732 wurde eine rechteckige Fachwerkkirche ohne Turm erbaut. Die jetzige Saalkirche wurde, nach Abriss der alten baufälligen Kirche, 1873 fertig gestellt.


Demnächst wird das Dach der Kirche saniert. Die 1974 angebrachten Preolitschindeln können das Eindringen von Feuchtigkeit nicht mehr verhindern. Wie der vor einigen Jahren wiedererrichtete Kirchturm wird auch die Kirche denkmalsgerecht wieder eine Schieferdeckung erhalten.


Die Orgel stammt aus dem Jahr 1817. Sie stand bereits in der Vorgängerkirche. Erbaut wurde sie von dem Bäckermeister Johann Tobias Thurley (1773-1829) in Treuenbrietzen. Dieser hatte sich den Orgelbau autodidaktisch beigebracht. Ab 1814 arbeitete Thurley nicht mehr als Bäcker, sondern als Orgelbauer. Das Besondere der Orgel in der Hohenbrucher Kirche ist, dass Thurley die großen Tasten des Manuals aus schwarzem Ebenholz fertigte.

Kirchengemeinde

1710 wurden Glaubensflüchtlinge aus dem Berner Oberland durch den preußischen König Friedrich I. (1657–1713) in Hohenbruch angesiedelt. Friedrich I., der selbst reformierten Glaubens war, verfügte, dass die Menschen in Hohenbruch ihre Kinder im reformierten Glauben erziehen sollten.


Zuwachs erfuhr die Gemeinde 1716 unter Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg-Preußen (1688–1740). Söhne von Bauern aus Neuholland, einem heutigen Ortsteil von Liebenwalde im Landkreis Oberhavel, siedelten sich dort an. Die Neuholländerbauern stammten ursprünglich aus den Niederlanden und kamen 1659 nach Brandenburg.


Zurzeit leben in Hohenbruch zirka 700 Einwohner. Davon gehören etwa 200 Personen zur evangelisch-reformierten Gemeinde.


1951 wurde in Hohenbruch ein Bläserchor unter Pfarrer Hartmut Grüber gegründet. Dieser gibt heute zahlreiche Konzerte und spielt auch beim Gottesdienst in der reformierten Gemeinde in Hohenbruch. Auch der Singkreis kann auf eine langjährige Tradition zurückblicken. Er besteht schon seit 1946. Die Gemeinde feiert zurzeit zweimal im Monat Gottesdienst.


Die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hohenbruch bildet zusammen mit der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde St. Johannis in Brandenburg an der Havel den Evangelisch-Reformierten Pfarrsprengel Hohenbruch/ Brandenburg an der Havel.

Pfarrer

Der Pfarrer der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde St. Johannis ist Malte Koopmann.


Telefon Mobilfunk: 0157 / 84 49 77 86
E-Mail: m.koopmann(at)reformierterkirchenkreis.de

Um sich mit Pfarrer Koopmann in Kontakt zu setzen, können Sie auch das Kontaktformular benutzen.

Um sich mit Pfarrer Koopmann in Kontakt zu setzen, können Sie auch das Kontaktformular benutzen.

Adresse der Kirchengemeinde

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hohenbruch
Hohenbrucher Dorfstraße 9
16766 Kremmen, Ortsteil Hohenbruch
Telefon: 03 30 51 / 2 52 27

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Bildergalerie Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hohenbruch

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Kirchengebäude ev.-ref. Kirchengemeinde Hohenbruch
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