Logokirchenkreis Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz

AKTUELLES

Konzert - Les barricades misterieuses

Sonntag, 20.05., 17 Uhr, Köpenick, Schlosskirche, Schlossinsel

Das Cembalo-Duo Berlin Mira Lange und Sabine Erdmann spielen anlässlich des 350. Geburtstages von Francois Couperin Werke von Couperin, d'Anglebert, le Roux und anderen.

  • Saiten an Gitarre
  • Konzert
    Les barricades misterieuses
    Festkonzert zum 350. Geburtstag von Francois Couperin „Le Grand“

    Sonntag, 20.05., 17 Uhr, Köpenick, Schlosskirche, Schlossinsel

    Das Cembalo-Duo Berlin Mira Lange und Sabine Erdmann spielen anlässlich des 350. Geburtstages von Francois Couperin Werke von Couperin, d'Anglebert, le Roux und anderen.

    Francois Couperin gilt als bedeutenster Vertreter der französischen Cembalisten- und Organistenfamilie und war als Hofkomponist Ludwigs des XIV. eine der wichtigsten musikalischen Persönlichkeiten in Frankreich zwischen Lully und Rameau. In diesem Programm spielt das Cembalo-Duo Berlin anlässlich seines 350. Geburtstages Werke für ein und zwei Cembali von Couperin, d'Anglebert, le Roux u. a.

    Das Cembalo-Duo Berlin sind Mira Lange und Sabine Erdmann. In dieser Formation treten die beiden Cembali aus ihrer Begleitfunktion heraus und zeigen mit ihren verschiedenen Klangfarben die Brillianz der grossen zweinaualigen Cembali.
    Das Cembalo-Duo Berlin gründete sich 2012 um die reichhaltige Literatur für zwei Cembali aufzuführen. Ausser den Originalkompositionen widmen sich die beiden Musikerinnen auch Arrangements aus der Zeit.

    Am Ausgang bitten wir um einen freiwilligen Beitrag von 6,- bis 10,- Euro.

AKTUELLES

Pfingsten 2018

20.- 21. Mai, alle Gemeinden

Wir laden Sie herzlichst dazu ein die Veranstaltungen in unseren Gemeinden am Pfingstsonntag und Pfingstmontag zu besuchen.

  • Zwei Tauben sitzend Hintergrund Himmel und Wolken
  • Auszug aus Reinecke Fuchs

    Johann Wolfgang von Goethe


    Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen; es grünten und blühten
    Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken
    Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel;
    Jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen,
    Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.

    Quelle: Goethe, Johann Wolfgang von. Hamburger Ausgabe Bd.2. DTV. S. 285.

    Bibelkontext - Die Pfingstrede des Petrus

    14 Petrus aber trat vor, zusammen mit den elfen, erhob seine Stimme und sprach: Ihr Juden und all ihr Bewohner Jerusalems, dies sei euch kundgetan, vernehmt meine Worte! 15 Diese Männer sind nicht betrunken, wie ihr meint; es ist doch erst die dritte Stunde des Tages. 16 Nein, hier geschieht, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: 17 Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde ich von meinem Geist ausgiessen über alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Alten werden Träume träumen. 18 Und auch über meine Knechte und über meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgiessen, und sie werden weissagen. 19 Wunder oben am Himmel werde ich wirken und Zeichen unten auf Erden: Blut und Feuer und qualmenden Rauch. 20 Die Sonne wird Finsternis werden und der Mond Blut, ehe der grosse und herrliche Tag des Herrn kommt. 21 Und so wird es sein: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. 22 Israeliten, hört diese Worte: Jesus von Nazaret, einen Mann, der sich vor euch als Gesandter Gottes ausgewiesen hat durch machtvolle Taten und Wunder und Zeichen, die Gott - wie ihr selbst wisst - mitten unter euch durch ihn getan hat, 23 ihn, der nach Gottes unumstösslichem Ratschluss und nach seiner Voraussicht preisgegeben werden sollte, habt ihr durch die Hand gesetzloser Menschen ans Kreuz geschlagen und getötet. 24 Ihn hat Gott auferweckt und aus den Wehen des Todes befreit, denn dass er in dessen Gewalt bleiben könnte, war ja unmöglich. 25 David sagt nämlich von ihm: Ich habe den Herrn allezeit vor Augen, denn er ist zu meiner Rechten, dass ich nicht wanke. 26 Darum freut sich mein Herz, und meine Zunge jubelt, mein ganzer Leib wird ruhen am Ort der Hoffnung. 27 Denn du wirst meine Seele nicht der Unterwelt überlassen noch deinen Heiligen Verwesung schauen lassen. 28 Du hast mir kundgetan Wege des Lebens, du wirst mich erfüllen mit Freude vor deinem Angesicht. 29 Brüder, zu euch kann ich ja offen reden über den Patriarchen David: Er starb, und er wurde begraben, und sein Grab ist da bei uns bis auf den heutigen Tag. 30 Da er nun ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm mit einem Eid zugesagt hatte, einer von seinen Nachkommen werde auf seinem Thron sitzen, 31 redete er vorausschauend von der Auferstehung des Christus, als er sagte, er sei nicht der Unterwelt überlassen worden und sein Fleisch habe die Verwesung nicht geschaut. 32 Diesen Jesus hat Gott zum Leben erweckt; dessen sind wir alle Zeugen. 33 Er ist nun zur Rechten Gottes erhöht und hat vom Vater die verheissene Gabe, den heiligen Geist, empfangen, den er jetzt ausgegossen hat, wie ihr seht und hört. 34 Denn nicht David ist in den Himmel hinaufgestiegen, vielmehr sagt er ja selber: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, 35 bis ich deine Feinde hingelegt habe als Schemel für deine Füsse. 36 Klar und deutlich erkenne also das ganze Haus Israel, dass Gott ihn zum Herrn und zum Gesalbten gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt. 37 Als sie dies hörten, traf es sie mitten ins Herz, und sie fragten Petrus und die übrigen Apostel: Was sollen wir tun, Brüder? 38 Petrus sagte zu ihnen: Kehrt um, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, und ihr werdet die Gabe des heiligen Geistes empfangen. 39 Denn euch gilt die Verheissung und euren Kindern und allen in der Ferne, allen, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird. 40 Und auf vielerlei Weise beschwor und ermahnte er sie: Lasst euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht! 41 Die nun sein Wort annahmen, liessen sich taufen. Und an jenem Tag wurden ungefähr dreitausend Menschen der Gemeinde zugeführt.

    Apostelgeschichte 2,14-41

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

AKTUELLES

Offene Gärten in Rixdorf

Sa/So, 26. und 27.05., 15-18 Uhr, Berlin, Richardstr. 97

Im Zuge der "Initiative Offene Gärten Berlin-Brandenburg" öffnen auch dieses Jahr wieder viele Privatpersonen und Einrichtungen in Rixdorf ihre Gärten, die Bethlehemsgemeinde ist dieses Jahr mit dabei.

  • Tulpen
  • Offene Gärten in Rixdorf

    Initiative Offene Gärten Berlin-Brandenburg

    Samstag und Sonntag, 26. und 27.05., 15-18 Uhr,
    Berlin, Richardstr. 97

    Im Zuge der "Initiative Offene Gärten Berlin-Brandenburg" öffnen auch dieses Jahr wieder viele Privatpersonen und Einrichtungen in Rixdorf ihre Gärten, die Bethlehemsgemeinde ist dieses Jahr mit dabei.


    Blumen erreichen unser Herz und wecken Freude. Freude am Leben und Dankbarkeit für die Schönheit der Schöpfung. Ihre bunten Farben stehen für das Schöne und Gute, das wir durch Gott in unserem Leben erfahren. Die Blumen und ihre Pracht sind ein Hinweis auf das Wunder der Auferstehung aus dem Tod, die uns Jesus Christus geschenkt hat. Blumen erinnern an die göttliche Herrlichkeit und an den Reichtum des Lebens und der ganzen Schöpfung. Sie erinnern uns daran, wie gut Gott für uns sorgt. Erkunden sie den Garten und genießen sie die Schönheit der Blumen.

    Sie sind herzlich eingeladen, die Atmosphäre und das Grün zu genießen und nette Gespräche zu führen. Die Gemeinde wird den Steinbackofen im Garten anfeuern und backen. Das Kinder-Flüchtlingsorchester wird spielen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

AKTUELLES

3. Sprengelfest 2018

17.06., 10 Uhr, Hohenbruch, Kirchring 5

Wir laden Sie herzlichst dazu ein das 3.Sprengelfest der Gemeinde Hohenbruch zu besuchen. Es gibt einen Gottesdienst, tolle Musik, leckeres Essen, Kunst und Kultur, und natürlich gute Gespräche.

  • Zelt im Sommer unter Bäumen
  • Drittes Sprengelfest in Hohenbruch

    17.Juni 2018, ab 10 Uhr

    Wir möchten Sie herzlichst zu unserem Sprengelfest einladen. Es beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche. Es spielt die Musikgruppe Patchwork. Um 11.30 Uhr eröffnet die Ausstellung der "Zwölf Kopfbilder im Format 120x 80" von Peter Arndt. Um 14 Uhr gibt es noch einmal ein eigenes Konzert der Gruppe Patchwork. Für Mittagessen (auch vegetarisch), sowie Kaffee und Kuchen, und gute Gespräche ist gesorgt. Sie helfen uns sehr, wenn Sie sich bis zum Montag, 10. Juni, im Pfarramt anmelden: 03381/ 200200 (auch AB) oder pfarramt.brandenburg(at)reformierterkirchenkreis.de.

AKTUELLES

Erzählcafé - Gespräche in gemütlicher Runde

Brandenburg, Gemeindehaus, 29.08., 18.30 Uhr

Das besondere und etwas andere Café. Zuhören, erzählen, genießen. Erfahren Sie mehr von ihrem Mitmenschen. Pfarrer Malte Koopmann leitet diese besondere Reihe, die sich an alle richtet, denen ein bestimmtes Thema am Herzen liegt oder einfach Spaß daran haben einander kennenzulernen. Nicht nur für Gemeindemitglieder!

  • Kaffetasse mit Sofa
  • Erzählcafé - Gespräche in gemütlicher Runde

    Brandenburg, Gemeindehaus

    Das Thema dieses Mal: "Flüchtlinge: Jede Generation hat sie. Was sich nie ändert, was sich ändert."
    Wer hat sie nicht in seiner Familie: Flüchtlinge. Meine Mutter ist Kriegsflüchtling, Tante und Onkel waren Republikflüchtlinge. Was hat sie vertrieben, was haben sie erlebt? Was haben ihre Geschichten mit denen gemein, die wir heute von Geflüchteten kennen? Was hat sich für uns in Deutschland geändert? Zu diesem Abend eingeladen ist auch ein Gast eingeladen, der als „Einzelentscheider“ in Eisenhüttenstadt arbeitet und seine persönlichen Erfahrungen mit in das Gespräch bringen wird.

    Das besondere und etwas andere Café. Zuhören, erzählen, genießen. Erfahren Sie mehr von ihrem Mitmenschen. Pfarrer Malte Koopmann leitet diese besondere Reihe, die sich an alle richtet, denen ein bestimmtes Thema am Herzen liegt oder einfach Spaß daran haben einander kennenzulernen. Nicht nur für Gemeindemitglieder!

    "Erzählcafé – das sagt mir nichts, werden vielleicht viele von Ihnen denken. Verwunderlich ist das nicht, denn die Brandenburger Gemeinde lud erstmals im Dezember zu diesem neuen Veranstaltungsformat ein. Brandenburger und Nicht-Brandenburger, Gemeindeglied oder nicht, Jung oder „nicht mehr ganz so jung“, Nähe zur Kirche oder nicht – jeder ist herzlich willkommen. Zuhören, erzählen, ein Glas Bier oder Wein genießen (oder zwei oder drei...) – künftig öffnet das Erzählcafé in der Ritterstraße einmal im Quartal seine Pforten. Zwar ist das Gemeindehaus kein Kaffeehaus, aber lockere Café-Stimmung lässt sich zaubern. Fehlen nur noch etwas Phantasie und ein spannendes Thema."

    Sabine Dörr

    Wir sorgen wie immer gern für Getränke und Snacks. Sie helfen uns sehr, wenn Sie sich bis zum Montag, 27. August, im Pfarramt anmelden: 03381/ 200200 (auch AB) oder pfarramt.brandenburg(at)reformierterkirchenkreis.de

    Ort und Zeit

    Termin des nächsten Erzählcafés ist der 29. August, ab 18:30 Uhr in Brandenburg, Gemeindehaus, Ritterstraße 94

Losung des Monats

Mai 2018

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Hebräer 11,1

  • Vogel
  • Die Jahreslosung 2018

    Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

    Offenbarung 21,6

  • Bibelkontext: Der Glaube der Alten

    1 Der Glaube aber ist die Grundlegung dessen, was man erhofft, der Beweis für Dinge, die man nicht sieht. 2 In diesem Glauben ist den Alten ihr Zeugnis ausgestellt worden. 3 Durch Glauben erkennen wir, dass die Welt erschaffen ist durch Gottes Wort; so ist das Sichtbare nicht aus dem geworden, was in Erscheinung tritt. 4 Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain; durch Glauben wurde ihm das Zeugnis ausgestellt, gerecht zu sein, weil Gott über seinen Gaben Zeugnis ablegte, und durch Glauben redet er noch immer, obwohl er gestorben ist. 5 Durch Glauben wurde Henoch entrückt, so dass er den Tod nicht sah; und er wurde nicht mehr gefunden, da Gott ihn entrückt hatte. Vor der Entrückung wurde ihm das Zeugnis ausgestellt, Gefallen gefunden zu haben bei Gott. 6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm zu gefallen. Denn wer vor Gott treten will, muss glauben, dass er ist und dass er die belohnt, die ihn suchen. 7 Durch Glauben baute Noah, als er einen Hinweis bekam auf das, was noch nicht sichtbar war, voller Ehrfurcht vor Gott eine Arche zur Rettung seines Hauses. Durch Glauben verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit, die dem Glauben entspricht. 8 Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, und brach auf an einen Ort, den er als Erbe empfangen sollte; er brach auf, ohne zu wissen, wohin er kommen würde. 9 Durch Glauben wanderte er aus ins Land der Verheissung, ein Land, das ihm fremd war, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheissung. 10 Denn er wartete auf die Stadt mit den festen Fundamenten, deren Planer und Erbauer Gott ist. 11 Durch Glauben empfing auch Sara als Unfruchtbare die Kraft, Nachkommenschaft zu begründen trotz ihrem hohen Alter, weil sie den für treu erachtete, der die Verheissung gegeben hatte. 12 Darum sind auch aus einem Einzigen und gar von einem, der nicht mehr zeugungsfähig war, Nachkommen hervorgegangen, so zahlreich wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Ufer des Meeres, den niemand zählen kann. 13 Im Glauben sind diese alle gestorben, ohne die Verheissungen erlangt zu haben. Nur von ferne haben sie sie gesehen, sie gegrüsst und bekannt, Gäste und Fremdlinge auf Erden zu sein. 14 Die nämlich solches sagen, geben zu erkennen, dass sie eine Heimat suchen. 15 Und wenn sie dabei an jene Heimat dächten, aus der sie aufgebrochen sind, hätten sie ja Gelegenheit zurückzukehren. 16 Nun aber strecken sie sich aus nach einer besseren Heimat, nämlich nach der himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht und lässt sich ihr Gott nennen; er hat ihnen ja eine Stadt bereitet. 17 Durch Glauben hat Abraham den Isaak dargebracht, als er in Versuchung geführt wurde; den einzigen Sohn wollte er darbringen, er, der doch die Verheissungen empfangen hatte 18 und zu dem doch gesagt worden war: Nach Isaak soll deine Nachkommenschaft genannt werden. 19 Er rechnete damit, dass Gott auch die Macht habe, von den Toten zu erwecken. Darum hat er ihn - als ein Gleichnis - auch zurückerhalten. 20 Durch Glauben segnete Isaak den Jakob und den Esau sogar im Blick auf Künftiges. 21 Durch Glauben segnete Jakob vor seinem Tod jeden der Söhne Josefs und beugte sich betend über die Spitze seines Stabes. 22 Durch Glauben dachte Josef, als er im Sterben lag, an den Auszug der Israeliten und ordnete an, was mit seinen Gebeinen zu geschehen habe. 23 Durch Glauben wurde Mose nach der Geburt drei Monate lang von seinen Eltern versteckt gehalten; denn sie sahen, dass das Kind schön war, und fürchteten sich nicht vor dem Befehl des Königs. 24 Durch Glauben weigerte sich Mose, als er herangewachsen war, als Sohn einer Tochter des Pharao zu gelten. 25 Lieber wollte er zusammen mit dem Volk Gottes misshandelt werden als einen flüchtigen Genuss der Sünde haben. 26 Für einen grösseren Reichtum als die Schätze Ägyptens hielt er die Schmach Christi, denn er richtete seinen Blick auf die Belohnung. 27 Durch Glauben verliess er Ägypten, ohne den Zorn des Königs zu fürchten, denn er hielt sich an den Unsichtbaren, als sähe er ihn. 28 Durch Glauben hat er das Passa und die Besprengung mit Blut angeordnet, damit der Würgeengel ihre Erstgeburt nicht anrühre. 29 Durch Glauben zogen sie durch das Rote Meer wie über trockenes Land; die Ägypter dagegen ertranken, als sie es versuchten. 30 Durch Glauben fielen die Mauern von Jericho, nachdem sie sieben Tage lang umkreist worden waren. 31 Durch Glauben ist die Dirne Rahab nicht mit den Ungehorsamen zusammen umgekommen, denn sie hatte die Kundschafter in Frieden bei sich aufgenommen. 32 Und was soll ich noch sagen? Mir fehlt die Zeit, auch noch von Gideon, Barak, Samson, Jephta, David und Samuel und von den Propheten zu erzählen. 33 Aufgrund des Glaubens haben sie Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheissungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft 34 und gewaltiges Feuer gelöscht. Zweischneidigem Schwert sind sie entronnen, und wo sie schwach waren, haben sie Kraft empfangen. Stark sind sie geworden im Krieg, haben Heere feindlicher Völker in die Flucht geschlagen. 35 Frauen haben ihre Toten wiederbekommen durch Auferstehung; andere aber haben sich foltern lassen und ihre Freilassung nicht angenommen, um eine bessere Auferstehung zu erlangen. 36 Wieder andere mussten Spott und Geisselung hinnehmen, auch Fesseln und Gefängnis. 37 Sie sind gesteinigt, zersägt, mit dem Schwert erschlagen worden; sie sind in Fellen von Schafen und Ziegen umhergegangen, haben Mangel, Not und Qual erfahren, 38 sie, derer die Welt nicht würdig war, sind umhergeirrt in Wüsten und Gebirgen, in Höhlen und Klüften. 39 Und sie alle haben, auch wenn sie aufgrund des Glaubens Zeugen geworden sind, die Verheissung nicht erlangt. 40 Denn Gott hat für uns etwas Besseres vorgesehen: Sie sollten nicht ohne uns ans Ziel gebracht werden.

    Hebräer 11,1-39

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

  • Was sind die Losungen?

    Die Losungen sind Gottes Wort für jeden Tag

    Die Losungen sind ein Weg, Gottes Wort mit dem Alltag zu verbinden. Für jeden Tag des Jahres bieten sie [...] Bibelworte [...] aus der christlichen Tradition.

    Die Losungen sind Gottes Wort in 50 Sprachen

    Die Losungen erscheinen in 50 Sprachen in aller Welt. Sie verbinden Menschen unterschiedlicher Kulturen und Konfessionen. Allein in deutscher Sprache haben die Losungen [in gedruckter Form. Anmerk.] eine Auflgae von einer Million Exemplaren.

    Die Losungen sind Gottes Wort seit 283 Jahren

    Die Losungen erscheinen jedes Jahr seit 1731, ohne Unterbrechung. Seither sprechen sie zu ganz unterschiedlichen Menschen, über alle Wechsel der Gesellschaftsordnung hinweg.

    Quelle: Die Losungen 2013. Friedrich Reinhardt Verlag 2012. Covertext.

Rätsel des Monats

Mai 2018

Freiberuflicher Hellseher erhält vom Chef den Auftrag geschäftlich in den Irak zu reisen. Jedoch hat er dazu keine Lust und bucht lieber im Hafen von Jerusalem eine Mittelmeerkreuzfahrt nach Südspanien. Seine Flucht aber bleibt dem Chef, der allwissend und allmächtig ist, nicht verborgen. Dessen Lösung: er lässt das Schiff in einen immer schlimmer werdenen Sturm geraten, bis es zu kentern droht. Passagiere und Besatzung geraten in Panik und Befragen einander, wer den solches Unglück heraufbeschworen hätte. Freiberufler lügt nicht gern und sagt die Wahrheit. Besatzung schallt ihn einen Deppen und wirft ihn ins Meer; Sturm erledigt.

  • Rätselblatt
  • Informationen zum Sprachrätsel des Monats

    Die Bibel ist ein Buch voll von Geschichten, deren Plotlinien sich in unser kulturelles Gedächtnis eingeschrieben haben. Monatlich möchten wir ihnen ein biblisches Sprachrätsel präsentieren, dass auf eine dieser Plotlinien verweist.

    Ihre Aufgabe wird sein die Bibelstelle zu finden. Unser Ziel ist es, dass sie mit Spass und Ergeiz ihre detektivischen Fähigkeiten im Buch der Bücher schulen, und durch eifriges lesen der Lösung auf die Spur kommen.

    Manche der Rätsel werden einfacher sein, da sie sich aus kanonischen Geschichten speißen, aber manche werden auch eine harte Nuss, selbst für Belesene, sein. Natürlich werden wir sie nicht allein lassen und ihnen unter "Hilfe" einen kleinen Tipp geben.

    Wir wünschen Ihne viel Spaß beim Lesen und Rätseln

  • Eine kleine Starthilfe

    Natürlich geben wir Ihnen einen kleinen Tipp.

    Lesen Sie das im Alten Testament bei den Propheten. Hier finden sie die Geschichte des freiberuflichen Alarmisten der etwas motivationslos ist, und deshalb eine etwas unglückliche Begegnung mit einen Fisch hat.

  • Lösung

    Das Buch Jona - Jonas Flucht vor dem HERRN

    Jona 1, 1-16

    1 Und das Wort des HERRN erging an Jona, den Sohn des Amittai: 2 Mach dich auf, geh nach Ninive, in die grosse Stadt, und rufe gegen sie aus, denn ihre Bosheit ist vor mir aufgestiegen. 3 Jona aber machte sich auf, um vor dem HERRN nach Tarschisch zu fliehen. Und er ging hinab nach Jafo und fand ein Schiff, das nach Tarschisch fuhr. Und er zahlte sein Fährgeld und stieg hinab in das Schiff, um mit ihnen nach Tarschisch zu fahren, weg vom HERRN.
    4 Der HERR aber warf einen gewaltigen Wind auf das Meer, und über dem Meer zog ein schwerer Sturm auf, und das Schiff drohte auseinander zu brechen. 5 Und die Seeleute fürchteten sich, und jeder schrie zu seinem Gott. Und die Ladung, die auf dem Schiff war, warfen sie ins Meer, um es davon zu erleichtern. Jona aber war hinabgestiegen in die hintersten Winkel des Schiffs und hatte sich niedergelegt und war eingeschlafen. 6 Da kam der Kapitän auf ihn zu und sagte zu ihm: Was ist mir dir? Du schläfst ja! Mach dich auf, rufe zu deinem Gott, vielleicht erinnert der Gott sich unser, und wir gehen nicht zugrunde. 7 Und sie sagten, ein jeder zu seinem Nächsten: Kommt und lasst uns Lose werfen, wir wollen erfahren, um wessen willen uns dieses Unglück trifft. Und sie warfen Lose, und das Los fiel auf Jona. 8 Da sagten sie zu ihm: Sag uns doch, um wessen willen uns dieses Unglück trifft. Was ist dein Gewerbe, und woher kommst du, welches ist dein Land, und aus welchem Volk bist du? 9 Und er sagte zu ihnen: Ich bin ein Hebräer, und ich fürchte den HERRN, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat. 10 Da gerieten die Männer in grosse Furcht und sagten zu ihm: Was hast du da getan! Denn die Männer wussten, dass er vor dem HERRN floh, er hatte es ihnen gesagt. 11 Und sie sagten zu ihm: Was sollen wir mit dir machen, damit das Meer sich beruhigt und von uns ablässt?, denn das Meer wurde immer stürmischer. 12 Und er sagte zu ihnen: Packt mich und werft mich ins Meer, damit das Meer sich beruhigt und von euch ablässt! Denn ich weiss, dass dieser schwere Sturm meinetwegen über euch gekommen ist. 13 Die Männer aber ruderten verbissen, um das Schiff zurück ans Trockene zu bringen, aber sie schafften es nicht, denn das Meer wurde immer stürmischer gegen sie. 14 Da riefen sie zum HERRN und sprachen: Ach HERR, bitte lass uns nicht zugrunde gehen, wenn wir diesem Mann das Leben nehmen, und rechne uns unschuldiges Blut nicht an, denn du, HERR, hast gehandelt, wie es dir gefallen hat. 15 Dann nahmen sie Jona und warfen ihn ins Meer, und das Meer wurde still und tobte nicht mehr. 16 Da kam grosse Furcht vor dem HERRN über die Männer, und sie schlachteten ein Opfer für den HERRN und legten Gelübde ab.


    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

Worte des Monats

Mai 2018

Der Monatsspruch vom April 2018 erzählt, wie der Auferstandene Jesus seine Freunde besucht, sich ihnen zeigt. Sie hatten sich die letzten Tage zurückgezogen aus Angst und Trauer, sie hatten die Türen verschlossen. Doch der Auferstandene kommt hinter die verschlossene Tür, kommt ihnen nah, kommt mitten unter sie spricht zu ihnen.

  • offenes Buch
  • Über die Worte

    Diese neue Sektion auf der Seite des Reformierten Kirchenkreises widmet sich den Mitgliedern, die in den Gemeinden interessante Texte veröffentlichen. Beginnen möchten wir mit den Geistlichen. Jeden Monat veröffentlichen sie interessante Texte in den jeweiligen Gemeindebriefen. Wir möchten diese hier besonders herausheben, ihnen ein kleines Forum geben, so dass sie alle Interessierten schnell finden, lesen, und sich ihre Gedanken machen können.

  • WORTE

    Thema: Jesus Worte, Friede sei mit euch!

    Dieses Mal von Carolin Springer

    Der Monatsspruch
    "Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch."
    stammt aus dem Johannesevangelium (Joh 20,21). Es wird erzählt, wie der Auferstandene seine Freunde besucht, sich ihnen zeigt. Sie hatten sich die letzten Tage zurückgezogen aus Angst und Trauer, sie hatten die Türen verschlossen. Doch der Auferstandene kommt hinter die verschlossene Tür, kommt ihnen nah, kommt mitten unter sie und spricht:

    "Friede sei mit euch! – Friede, Wohlbefinden, Heil.
    Friede sei mit euch! - Friede euren traurigen und schmerzenden Herzen, euren verzweifelten Seelen, Friede euch, die ihr voller Angst seid, die ihr euch vor der Zukunft fürchtet. Frieden euren zweifelnden Herzen, die nicht mehr glauben können an Gott, an seine Worte des Lebens, an seine Verheißungen. Friede euch, die ihr die Türen verschließt. Friede sei mit euch, die ihr keine Kraft mehr habt der Welt in ihr böses Gesicht zu blicken, die ihr die Hoffnung verloren habt, dass das Gute in der Welt Bestand hat. Friede sei mit euch, die ihr nicht glauben könnt, dass der Tod seine Macht verloren hat und das Leben siegt.
    Friede sei mit euch! - Ein Wunsch, ein Gruß, ein Gebet. Wertvolle Worte, die wir uns viel häufiger zusprechen sollten. Nicht nur im Gottesdienst. Friede sei mit euch! – können wir nicht oft genug einander wünschen und von Gott erbitten.

    Und so spricht auch Jesus nicht nur einmal diese Worte. Nachdem sich der Friede in den Herzen der Jünger langsam einstellt und sie froh werden, wie es bei Johannes heißt, spricht Jesus ein weiteres Mal: Friede sei mit euch! Nun aber setzt er einen Auftrag hinterher: Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.Mit Friede im Herzen, getröstet und ermutigt, sendet er sie hinaus in die Welt. In eine Welt, die Angst machen kann. Zu Menschen, die verletzen können an Leib und Seele. Und weil Jesus darum weiß, deshalb spricht er ihnen auch zuvor den Frieden zu, kümmert sich um die, die sich nachher um andere kümmern sollen.

    Friede sei mit euch! – diese Worte gelten auch uns. Auch um unsere Seelen und Herzen sorgt sich der Auferstandene. Friede sei mit euch! – das wird uns manchmal durch ihn so lange zugesagt und eingeflüstert, bis wir wieder froh werden.Dann aber, wenn wir wieder froh sind, dann hindert uns nichts daran, uns aufzumachen in Gottes Namen, raus in die Welt, raus zu den Menschen, raus zu denen, die uns brauchen und auch zu denen, die es uns schwer machen.Bevor die Jünger die Tür öffnen und schließlich hinausgehen, bläst Jesus sie an und spricht: „Nehmt hin den Heiligen Geist!“. Froh, mit Frieden im Herzen und ausgestattet mit dem Heiligen Geist gehen sie hinaus, gehen wir hinaus, erzählen durch Wort und Tat vom Gott des Lebens und beten für die, die seinen Frieden brauchen.

    In diesem Sinne: Friede sei mit euch!

    Carolin Springer

    Quelle: Gemeindeblatt der Evangelisch- reformierten Bethlehemsgemeinde. April–Mai 2018. Carolin Springer.

SERIE - Pflanzen in der Bibel

Der Zimtbaum und seine Rinde

Aus der Rinde des Zimtbaumes (cinnamomum verum) wird das weitverbreitete Gewürz Zimt gewonnen. Sein Aroma geht auf das Öl zurück, dass sich in der Rinde befindet. Der Baum gehört gehört zur Familie der Lorbeergewächse.

  • Feigenblatt Großaufnahme
  • Serie Pflanzen in der Bibel - Der Zimtbaum (cinnamomum verum) und seine Rinde

    Aus der Rinde des Zimtbaumes (cinnamomum verum) wird das weitverbreitete Gewürz Zimt gewonnen. Sein Aroma geht auf das Öl zurück, dass sich in der Rinde befindet. Der Baum gehört gehört zur Familie der Lorbeergewächse.

    Die ursprüngliche Heimat ist Sri Lanka, fand aber seine Verbreitung schon vor 3000 bis 2000 v.Chr. in vielen tropischen Regionen Asiens.

    Im biblischen Mittelmeerraum wurde die Zimtrinde teuer gehandelt. In allen großen antiken Weltreichen gibt es zahlreiche Überlieferungen zum Gebrauch. So wird der Gebrauch im antiken Griechenland durch Herodot in seinen Historien überliefert. Da die phönizischen Händler die Herkunft der Rinde für sich behielten rankten sich um Gewürz und Öl einige seltsame Mythen. Selbst Herodod glaubte das [...]

    "[...](e)inige meinen, es käme aus dem Land, in dem Dionysos aufgezogen wurde [Indien], was auch wahrscheinlich richtig ist. Große Vögel, heißt es, tragen die getrockneten Rindenstücke herbei, die bei uns mit phönizischem Namen Kinamomon heißen."

    Historien III 106–116

    Bevor Zimt als Gewürz gebraucht wurde es als Medizin, Aphrodisiakum und Räucherwerk verwendet. So etabliert sich in Ägypten der Gebrauch des Zimtöls als Bestandteil der Einbalsamierung. Auch im alten Testament findet sich Zimt nicht als Gewürz, sondern als ein Bestandteil des heiligen Salböls, dessen Zubereitung in der Tora beschrieben wird. Es diente im Kult des Jerusalemer Tempels zur Salbung von Personen sowie zur Weihung von Objekten für ihren Gebrauch im Heiligtum. Die Ingredienzien werden von Gott persönlich Moses gegeben und finden sich im 2.Buch Mose:

    22 Und der HERR redete zu Mose und sprach: 23 Du aber nimm dir Balsamöle von bester Sorte, Myrrhenharz, fünfhundert Schekel, wohlriechenden Zimt halb so viel, zweihundertfünfzig, wohlriechendes Gewürzrohr, zweihundertfünfzig, 24 und Zimtnelken, fünfhundert nach dem Schekel des Heiligtums, dazu ein Hin Olivenöl. 25 Und mache daraus heiliges Salböl, eine kunstvolle Salbenmischung, wie sie ein Salbenmischer macht. Heiliges Salböl soll es sein.

    Exodus, 30, 22-25

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

    Die duftenden Pflanzenteile wurden in Olivenöl gebracht, welches den Duft aufnahm. Der Zimtgeruch wurde auch als aphrodisierend wahrgenommen, was sich im Hohelied Ausdruck verleiht.

    13 Aus dir gehen hervor ein Hain von Granatbäumen mit köstlichen Früchten, Hennasträucher samt Nardenkräutern,
    14 Narde und Safran, Gewürzrohr und Zimt samt allen Weihrauchhölzern, Myrrhe und Aloe samt allen besten Balsamsträuchern,
    15 ein Gartenquell, ein Brunnen lebendigen Wassers, Bäche vom Libanon.

    Hohelied 4, 13-15

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

    In der "Warnung vor der fremden Frau" aus dem Buch der Sprüche wird dem erotischen Duft des Zimtes eine Warnung eingeschrieben; Der Mann soll keine Verbindung mit der Frau eines anderen oder einer Prostituierten eingehen.

    16 Mit Decken habe ich mein Lager bereitet, mit Tüchern aus ägyptischem Leinen.
    17 Mein Bett habe ich besprengt mit Myrrhe, Aloe und Zimt.
    18 Komm, wir wollen uns berauschen an der Liebe bis zum Morgen, wir wollen schwelgen in Liebeslust.

    Sprüche 7, 16-18

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

Aspekt des Monats

Mai 2018 - Pfingsten

Jeden Monat möchten wir Sie einladen einen Aspekt unseres Glaubens kennen zu lernen. Wenn Sie nicht bis zum nächsten Monat warten wollen, dann sehen Sie sich unseren Glossar an.

  • Elefant
  • Pfingsten

    Das Wort Pfingsten stammt vom Griechischen „pentekoste“, das 50 heißt. An diesem Tag war das jüdische Wallfahrtsfest zur Weizenernte. Auf diesem wollten die Jünger den Menschen von Jesus und seiner Auferstehung erzählen.

    Bibelkontext: Das Pfingstwunder - Die Pfingstrede des Petrus

    1 Als nun die Zeit erfüllt und der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren sie alle beisammen an einem Ort. 2 Da entstand auf einmal vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sassen; 3 und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten, und auf jeden von ihnen liess eine sich nieder. 4 Und sie wurden alle erfüllt von heiligem Geist und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen eingab. 5 In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. 6 Als nun jenes Tosen entstand, strömte die Menge zusammen, und sie waren verstört, denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. 7 Sie waren fassungslos und sagten völlig verwundert: Sind das nicht alles Galiläer, die da reden? 8 Wie kommt es, dass jeder von uns sie in seiner Muttersprache hört? 9 Parther und Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, von Judäa und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asia, 10 von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem kyrenischen Libyen, und in der Stadt weilende Römer, 11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber - wir alle hören sie in unseren Sprachen von den grossen Taten Gottes reden. 12 Sie waren fassungslos, und ratlos fragte einer den andern: Was soll das bedeuten? 13 Andere aber spotteten und sagten: Die sind voll süssen Weins.

    14 Petrus aber trat vor, zusammen mit den elfen, erhob seine Stimme und sprach: Ihr Juden und all ihr Bewohner Jerusalems, dies sei euch kundgetan, vernehmt meine Worte! 15 Diese Männer sind nicht betrunken, wie ihr meint; es ist doch erst die dritte Stunde des Tages. 16 Nein, hier geschieht, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: 17 Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde ich von meinem Geist ausgiessen über alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Alten werden Träume träumen. 18 Und auch über meine Knechte und über meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgiessen, und sie werden weissagen.

    Apostelgeschichte 2, 1-18

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

    Links

    Ausgewählter Text zu Apostelgeschichte 2, 1-18 - BEGEISTERT - Pfarrer Malte Koopmann
    Wikipedia - Pfingsten

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

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Wir sind eine Kirche der Union. Das heißt: neben einer Mehrheit von lutherischen gibt es unter dem Dach der Landeskirche eine Reihe von deutsch oder französisch reformierten Gemeinden, die in einem eigenen Kirchenkreis verbunden sind. Diesen reformierten Kirchenkreis möchten wir Ihnen mit diesem Internetauftritt vorstellen.

  • Kelch auf Glas
  • Wer Wir Sind

    Die einzelnen Gemeinden des Kirchenkreises haben durch ihre Geschichte und die örtlichen Gegebenheiten unterschiedliche Prägungen, denn ihre jeweilige Eigenständigkeit ist eines ihrer besonderen Merkmale. Was uns eint, ist der Anspruch, nach Gottes Wort reformiert zu sein. Das bedeutet, Strukturen und Aufgaben der Gemeinde so weiterzuentwickeln, dass sie jetzt und in Zukunft in den jeweiligen gesellschaftlichen Herausforderungen bestehen kann. Begründende und leitende Autorität ist dabei das Wort Gottes, wie es uns aus der Bibel lebendig entgegentritt. Mit diesem Verständnis sind wir eingebunden in den großen Kreis der Kirchen des Reformierten Weltbundes, zu dem 105 Millionen Menschen reformierten Glaubens gehören.

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