Logokirchenkreis Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz

AKTUELLES

Theater in Kirchen

Sonntag, 07.09., 20 Uhr, Potsdam, Französische Kirche

Das Tanztheaterstück mit Musik erzählt RAVEN.child. erzählt anhand einer Mutter-Kind-Beziehung von der Suche einer jungen Frau nach ihrer eigenen Identität jenseits gesellschaftlicher Fremdzuschreibungen. Es erzählt von der Angst, vertraute Muster zu verlassen und dem Mut, in die eigene Fremde zu gehen. Nächste Aufführungen am 08.,09.,14.,15.09 zur selben Urzeit.

  • Bibel aufgeschlagen
  • Theater in Kirchen - RavenChild

    Sonntag, 07.09., 20 Uhr, Potsdam, Franz. Kirche, Charlottenstraße/Französische Straße

    Das Tanztheaterstück mit Musik erzählt RAVEN.child. erzählt anhand einer Mutter-Kind-Beziehung von der Suche einer jungen Frau nach ihrer eigenen Identität jenseits gesellschaftlicher Fremdzuschreibungen. Es erzählt von der Angst, vertraute Muster zu verlassen und dem Mut, in die eigene Fremde zu gehen. Aus der Perspektive der Mutter erzählt das Stück aber auch von der Weigerung, Veränderung zuzulassen und von der Furcht vor dem Unbekannten im scheinbar so Vertrauten. Erst als Mutter und Tochter den Mut finden, von ihren Vorstellungen voneinander loszulassen, können sie das Anders-Sein des jeweils Anderen annehmen und zu einem neuen Vertrauen finden.Die Schauspielerin und die Tänzerinnen Annekatrin Kiesel und spielen die Erzählerin, die Mutter und das Kind. Die neoklassisch-dramatische Musik zu dem Stück schrieb die mehrfach preisge- krönte Komponistin Olga Riazantceva. Sie wird ihre Musiken live an der Orgel und dem Klavier spielen und dabei von dem Cellisten Paulo Francke Negreiros unterstützt. Veronika Böhle singt den Mezzosopran. Das Konzept und die In- szenierung der Uraufführung von RAVEN.child. sind von Uta Hertneck. Die Texte stammen von Lili Werner.Das interdisziplinäre Konzept der Inszenierung basiert auf einem neodramatischen Modell der theatralen Darstellung. Die Reduktion des Themas „Identität“ auf die Kerngeschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung soll einen persönlichen Zugang zu dem stark ideologisierten Diskurs über Heimat und Identität ermöglichen und mit einem anderen Narrativ Bewegung in einen festgefahrenen Diskurs bringen.
    Die Aufführungen von RAVEN.child. finden am 7. + 8.+ 9. und 14. + 15. Sep- tember 2018 um 20 Uhr in der Französischen Kirche in Potsdam statt. Tickets und weitere Informationen unter www.ravenchild.de oder: 0175 703 22 83. RAVEN.child. ist eine Produktion des neuen Musiktheaters LYRIDEN 18, einem freien Zusammenschluss von neun Künstler/innen unter der ganz klassischen Leitung von Uta Hertneck

AKTUELLES

2. Potsdamer Bibelmarathon

Sonntag, 16.09., 06 Uhr, Potsdam, Franz. Kirche

Haben Sie auch eine Bibelstelle, die sie gerne lesen oder hören würden? Machen Sie mit unter Potsdamer Bibelmarathon Anmeldung oder kommen Sie einfach vorbei und hören zu.

  • Bibel aufgeschlagen
  • 2. Potsdamer Bibelmarathon

    Sonntag, 16.09., 06 Uhr bis Donnerstag, 20.09., 11 Uhr, Potsdam, Franz. Kirche, Charlottenstraße/Französische Straße

    Haben Sie auch eine Bibelstelle, die sie gerne lesen oder hören würden? Machen Sie mit unter Potsdamer Bibelmaratho oder kommen Sie einfach in die Französische Kirche Potsdam und hören zu. Mehr Informationen finden Sie im aktuellen Gemeindebrief der Gemeinde.

AKTUELLES

Konzert - Romanzen, Tänze und mehr

Sonntag, 16.09., 17 Uhr, Köpenick, Schlosskirche, Schlossinsel

Sarah Perl (Viola da Gamba) und Peter Uehling (Cembalo) präsentieren ein Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Antoine Forqueray und Peter Uehling.

  • Saiten an Gitarre
  • Konzert
    Klang und Virtuosität

    Werke von Johann Sebastian Bach, Antoine Forqueray und Peter Uehling
    mit Sarah Perl (Viola da Gamba) und Peter Uehling (Cembalo)

    Sonntag, 16.09., 17 Uhr, Köpenick, Schlosskirche, Schlossinsel

    In diesem Programm stellen die beiden Musiker hochvirtuose Musik für Viola da Gamba und Cembalo vor. Jeder der drei gespielten Komponisten hat eine ganz eigene, avantgardistische Art, seine Idee von Form und Klang und seinen Eindruck von Mensch und Welt weiterzugeben. In ihrer Unterschiedlichkeit lassen sich die Werke von Bach, Forqueray und Uehling aber in ihrer Einzigartigkeit und ihrem großen Ausdruck, in ihrer Mitteilungskraft verbinden. Sie lassen Raum für Assoziationen und hüllen gleichzeitig ein in einen warmen und zuversichtlichen Klang.

    Sarah Perl studierte Viola da Gamba bei Achim Weigel, Würzburg, Niklas Trüstedt, Berlin und Hille Perl, Bremen. Sie arbeitet unter anderem mit der Bach Akademie Stuttgart und der Gächinger Cantorey, der Lautten Compagney und dem Dresdner Kammerchor zusammen. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der kammermusikalischen und solistischen Arbeit mit ihrem Ensemble WUNDERKAMMER. Ihre CDs erscheinen bei Coviello Classics. Peter Uehling studierte Kirchenmusik, Musikwissenschaften und Germanistik in Berlin. Er arbeitet als Dirigent, Organist, Komponist und Autor. Er ist Gründungsmitglied des Ensembles WUNDERKAMMER.

    Am Ausgang bitten wir um einen freiwilligen Beitrag von 6,- bis 10,- Euro.

Losung des Monats

September 2018

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Prediger 3,11

  • Vogel
  • Die Jahreslosung 2018

    Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

    Offenbarung 21,6

  • Gott hat alles schön gemacht

    10 Ich sah, was Gott den Menschen zu tun überlassen hat. 11 Alles hat er so gemacht, dass es schön ist zu seiner Zeit. Auch die ferne Zeit hat er den Menschen ins Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk, das Gott gemacht hat, nicht von Anfang bis Ende begreifen kann. 12 Ich erkannte, dass sie nichts Besseres zustande bringen, als sich zu freuen und Gutes zu tun im Leben. 13 Und wenn irgendein Mensch bei all seiner Mühe isst und trinkt und Gutes geniesst, ist auch dies ein Geschenk Gottes. 14 Ich erkannte, dass alles, was Gott schafft, endgültig ist. Nichts ist ihm hinzuzufügen, und nichts ist davon wegzunehmen. Und Gott hat es so gemacht, dass man sich vor ihm fürchtet. 15 Was einmal geschah, ist längst wieder geschehen, und was geschehen wird, ist längst schon geschehen. Gott aber sucht, was verloren ging.

    Prediger 3,10-15

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2007.

  • Was sind die Losungen?

    Die Losungen sind Gottes Wort für jeden Tag

    Die Losungen sind ein Weg, Gottes Wort mit dem Alltag zu verbinden. Für jeden Tag des Jahres bieten sie [...] Bibelworte [...] aus der christlichen Tradition.

    Die Losungen sind Gottes Wort in 50 Sprachen

    Die Losungen erscheinen in 50 Sprachen in aller Welt. Sie verbinden Menschen unterschiedlicher Kulturen und Konfessionen. Allein in deutscher Sprache haben die Losungen [in gedruckter Form. Anmerk.] eine Auflgae von einer Million Exemplaren.

    Die Losungen sind Gottes Wort seit 283 Jahren

    Die Losungen erscheinen jedes Jahr seit 1731, ohne Unterbrechung. Seither sprechen sie zu ganz unterschiedlichen Menschen, über alle Wechsel der Gesellschaftsordnung hinweg.

    Quelle: Die Losungen 2013. Friedrich Reinhardt Verlag 2012. Covertext.

Rätsel des Monats

September 2018

Reeder wieder Willens investiert sein gesammtes Kapital, Lebenszeit und Arbeitskraft, aufgrund von Hörensagens, in den Bau eines vorsintflutlichen Kreuzfahrtschiffes. Sein Informant trägt ihm auf sich auf Pärchen als Kundschaft zu spezialisieren. Als die Kreuzfahrt schließlich beginnt erscheint der Ozean endlos und die Fahrt zieht sich mehr in die Länge als gedacht; und da an Orientierung und Navigation vorher nicht gedacht wurde, muss man sich nun auf gefiederte Freunde verlassen, um wieder zurück an Land zu finden.

  • Rätselblatt
  • Informationen zum Sprachrätsel des Monats

    Die Bibel ist ein Buch voll von Geschichten, deren Plotlinien sich in unser kulturelles Gedächtnis eingeschrieben haben. Monatlich möchten wir ihnen ein biblisches Sprachrätsel präsentieren, dass auf eine dieser Plotlinien verweist.

    Ihre Aufgabe wird sein die Bibelstelle zu finden. Unser Ziel ist es, dass sie mit Spass und Ergeiz ihre detektivischen Fähigkeiten im Buch der Bücher schulen, und durch eifriges lesen der Lösung auf die Spur kommen.

    Manche der Rätsel werden einfacher sein, da sie sich aus kanonischen Geschichten speißen, aber manche werden auch eine harte Nuss, selbst für Belesene, sein. Natürlich werden wir sie nicht allein lassen und ihnen unter "Hilfe" einen kleinen Tipp geben.

    Wir wünschen Ihne viel Spaß beim Lesen und Rätseln

  • Eine kleine Starthilfe

    Natürlich geben wir Ihnen einen kleinen Tipp.

    Eine Taube ist des Heroen wichtigstes Navigationsinstrument und ein Blatt im Schnabel ist sein Signal Anker zu legen. Die Geschichte ist eine des Alten Testaments.

  • Lösung

    Noah und die Sintflut

    Genesis 6-8

    5 Der HERR aber sah, dass die Bosheit des Menschen gross war auf Erden und dass alles Sinnen und Trachten seines Herzens allezeit nur böse war. 6 Da reute es den HERRN, dass er den Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen. 7 Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, den Menschen samt dem Vieh, den Kriechtieren und den Vögeln des Himmels, denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe. 8 Noah aber hatte Gnade gefunden in den Augen des HERRN. 9 Dies ist die Geschichte Noahs: Noah war ein gerechter Mann und vollkommen unter seinen Zeitgenossen; Noah lebte mit Gott. 10 Und Noah zeugte drei Söhne: Sem, Ham und Jafet. 11 Und die Erde verdarb vor Gott, und die Erde wurde voll von Gewalttat. 12 Und Gott sah die Erde, und sieh, sie war verdorben, denn der Weg allen Fleisches war verdorben auf Erden. 13 Da sprach Gott zu Noah: Das Ende allen Fleisches ist bei mir beschlossen, denn durch sie ist die Erde voller Gewalttat. So verderbe ich sie zusammen mit der Erde. 14 Mache dir eine Arche aus Goferholz; statte die Arche mit Kammern aus, und dichte sie innen und aussen ab mit Pech. 15 Und so sollst du sie machen: dreihundert Ellen soll die Länge der Arche sein, fünfzig Ellen ihre Breite und dreissig Ellen ihre Höhe. 16 Ein Giebeldach sollst du der Arche machen und es oben um eine Elle anheben, und die Tür der Arche sollst du an der Seite anbringen. Ein unteres, ein zweites und ein drittes Stockwerk sollst du machen. 17 Ich aber, ich will die Sintflut - das Wasser - über die Erde kommen lassen, um alles Fleisch unter dem Himmel, das Lebensatem in sich hat, zu verderben. Alles, was auf der Erde ist, soll umkommen. 18 Mit dir aber will ich meinen Bund aufrichten. So geh in die Arche, du und mit dir deine Söhne, deine Frau und die Frauen deiner Söhne. 19 Und von allem, was lebt, von allem Fleisch, bringe je zwei in die Arche, um sie mit dir am Leben zu erhalten. Je ein Männchen und ein Weibchen soll es sein. 20 Von den Vögeln nach ihren Arten, vom Vieh nach seinen Arten, von allen Kriechtieren auf dem Erdboden nach ihren Arten sollen je zwei zu dir kommen, damit du sie am Leben erhältst. 21 Du aber, nimm dir von allem, was man essen kann, mit und lege es dir als Vorrat an, damit es dir und ihnen zur Nahrung diene. 22 Und Noah tat es. Ganz wie Gott es ihm geboten hatte, so machte er es.

    1 Und der HERR sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus, denn dich allein habe ich für gerecht vor mir befunden unter dieser Generation. 2 Von allen reinen Tieren nimm dir je sieben, Männchen und Weibchen, von den Tieren aber, die nicht rein sind, je zwei, ein Männchen und ein Weibchen, 3 auch von den Vögeln des Himmels je sieben, Männchen und Weibchen, um auf der ganzen Erde Nachwuchs am Leben zu erhalten. 4 Denn noch sieben Tage, dann will ich regnen lassen auf die Erde, vierzig Tage und vierzig Nächte lang, und will alle Wesen, die ich gemacht habe, vom Erdboden vertilgen. 5 Und Noah machte es, ganz wie der HERR es ihm geboten hatte. 6 Und Noah war sechshundert Jahre alt, als die Sintflut - das Wasser - über die Erde kam. 7 Und Noah ging mit seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne vor dem Wasser der Sintflut in die Arche. 8 Von den reinen Tieren und von den Tieren, die nicht rein sind, von den Vögeln und von allem, was auf dem Erdboden kriecht, 9 gingen je zwei, ein Männchen und ein Weibchen, zu Noah in die Arche, wie Gott es Noah geboten hatte. 10 Als die sieben Tage um waren, kam das Wasser der Sintflut über die Erde. 11 Im sechshundertsten Lebensjahr Noahs, im zweiten Monat, am siebzehnten Tag des Monats, an diesem Tag brachen alle Quellen der grossen Urflut auf, und die Fenster des Himmels öffneten sich. 12 Und der Regen strömte auf die Erde, vierzig Tage und vierzig Nächte lang. 13 An eben diesem Tag gingen Noah, die Söhne Noahs Sem, Ham und Jafet, die Frau Noahs und mit ihnen die drei Frauen seiner Söhne in die Arche. 14 Sie und alle Wildtiere nach ihren Arten, alles Vieh nach seinen Arten und alle Kriechtiere, die sich auf der Erde regen, nach ihren Arten und alle Vögel nach ihren Arten, alles, was fliegt, was Flügel hat: 15 die gingen zu Noah in die Arche, je zwei von allem Fleisch, das Lebensatem in sich hat. 16 Und die hineingingen, waren je ein Männchen und ein Weibchen von allem Fleisch, wie Gott es ihm geboten hatte. Und der HERR schloss hinter ihm zu. 17 Da kam die Sintflut vierzig Tage lang über die Erde. Und das Wasser stieg und hob die Arche, so dass sie hoch über der Erde schwamm. 18 Und das Wasser schwoll an und stieg gewaltig auf der Erde, und die Arche trieb auf dem Wasser dahin. 19 Das Wasser aber schwoll immer mächtiger an auf der Erde, so dass alle hohen Berge, die unter dem ganzen Himmel sind, bedeckt wurden. 20 Fünfzehn Ellen darüber hinaus schwoll das Wasser an, so dass die Berge bedeckt wurden. 21 Da kam alles Fleisch um, das sich auf der Erde regte, Vögel, Vieh, Wildtiere und alles, was auf der Erde wimmelte, auch alle Menschen. 22 Alles, was Leben atmete, was auf dem Trockenen lebte, starb. 23 So vertilgte er alle Wesen, die auf dem Erdboden waren, Menschen, Vieh, Kriechtiere und die Vögel des Himmels, sie wurden vertilgt, von der Erde weg. Übrig blieb nur Noah und was mit ihm in der Arche war. 24 Das Wasser aber schwoll an auf der Erde, hundertfünfzig Tage lang.

    1 Da dachte Gott an Noah und an alles Wild und alles Vieh, das bei ihm in der Arche war. Und Gott liess einen Wind über die Erde wehen, und das Wasser sank. 2 Die Quellen der Urflut und die Fenster des Himmels schlossen sich, und der Regen wurde vom Himmel zurückgehalten. 3 Da verlief sich das Wasser immer mehr von der Erde, und das Wasser nahm ab nach hundertfünfzig Tagen. 4 Im siebten Monat, am siebzehnten Tag des Monats, setzte die Arche auf den Bergen von Ararat auf. 5 Und das Wasser nahm weiter ab bis zum zehnten Monat. Im zehnten Monat, am ersten des Monats, wurden die Spitzen der Berge sichtbar. 6 Und nach vierzig Tagen öffnete Noah das Fenster der Arche, das er gemacht hatte, 7 und liess einen Raben hinaus. Der flog hin und her, bis das Wasser auf der Erde weggetrocknet war. 8 Dann liess er eine Taube hinaus, um zu sehen, ob sich das Wasser vom Erdboden verlaufen hätte. 9 Aber die Taube fand keinen Ort, wo ihre Füsse ruhen konnten, so kehrte sie zu ihm in die Arche zurück, denn noch war Wasser überall auf der Erde. Da streckte er seine Hand aus, fasste sie und nahm sie zu sich in die Arche. 10 Hierauf wartete er noch weitere sieben Tage, dann liess er die Taube wieder aus der Arche. 11 Und die Taube kam um die Abendzeit zu ihm zurück, und sieh da, sie hatte ein frisches Ölblatt in ihrem Schnabel. Da wusste Noah, dass sich das Wasser von der Erde verlaufen hatte. 12 Hierauf wartete er noch weitere sieben Tage, dann liess er die Taube hinaus, und sie kehrte nicht mehr zu ihm zurück. 13 Im sechshundertersten Jahr, im ersten Monat am ersten Tag des Monats, war das Wasser von der Erde weggetrocknet. Da hob Noah das Dach der Arche ab und schaute hinaus, und sieh, der Erdboden war trocken geworden. 14 Und im zweiten Monat, am siebenundzwanzigsten Tag des Monats, war die Erde ganz trocken. 15 Da redete Gott zu Noah und sprach: 16 Geh aus der Arche, du und mit dir deine Frau, deine Söhne und die Frauen deiner Söhne. 17 Und alle Tiere, die bei dir sind, alles Fleisch: die Vögel, das Vieh und alle Kriechtiere, die auf der Erde sich regen, die lass mit dir heraus, dass sie wimmeln auf der Erde und fruchtbar seien und sich mehren auf der Erde. 18 Da ging Noah hinaus, und mit ihm seine Söhne, seine Frau und die Frauen seiner Söhne. 19 Auch alle Tiere, alle Kriechtiere und alle Vögel, alles, was auf der Erde sich regt, Art um Art gingen sie aus der Arche. 20 Und Noah baute dem HERRN einen Altar. Dann nahm er von allen reinen Tieren und von allen reinen Vögeln und brachte Brandopfer dar auf dem Altar. 21 Und der HERR roch den beschwichtigenden Duft, und der HERR sprach bei sich selbst: Nie werde ich wieder die Erde verachten um des Menschen willen. Denn das Trachten des Menschenherzens ist böse von Jugend an. Und nie werde ich wieder schlagen, was da lebt, wie ich getan habe. 22 Solange die Erde währt, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

    Quelle: Züricher Bibel. Theologischer Verlag Zürich 2008.

Worte des Monats

September 2018

Der Sommer war lang und schön. Bald liegt er hinter uns. Die Tage werden wieder kürzer. Der Herbst steht vor der Tür. Wir leben mit den Jahreszeiten. Wir teilen unser Leben in Jahre ein. Hinter uns liegt eine Vergangenheit, vor uns die Zukunft. Heute wird morgen gestern sein. Das Werden und Vergehen gehört selbstverständlich zu unserem Leben. Anders können wir uns ein Leben nicht vorstellen.

  • offenes Buch
  • Über die Worte

    Diese neue Sektion auf der Seite des Reformierten Kirchenkreises widmet sich den Mitgliedern, die in den Gemeinden interessante Texte veröffentlichen. Beginnen möchten wir mit den Geistlichen. Jeden Monat veröffentlichen sie interessante Texte in den jeweiligen Gemeindebriefen. Wir möchten diese hier besonders herausheben, ihnen ein kleines Forum geben, so dass sie alle Interessierten schnell finden, lesen, und sich ihre Gedanken machen können.

  • WORTE

    Thema: Das Werden und Vergehen

    Dieses Mal von Meike Waechter

    Der Sommer war lang und schön. Bald liegt er hinter uns. Die Tage werden wieder kürzer. Der Herbst steht vor der Tür. Wir leben mit den Jahreszeiten. Wir teilen unser Leben in Jahre ein. Hinter uns liegt eine Vergangenheit, vor uns die Zukunft. Heute wird morgen gestern sein. Das Werden und Vergehen gehört selbstverständlich zu unserem Leben. Anders können wir uns ein Leben nicht vorstellen.

    Ewigkeit ist etwas anderes. Ewigkeit ist das Gegenteil von vergehender Zeit, das Gegenteil von der Abfolge von Sommer, Herbst und Winter, von Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, gestern, heute und morgen. Die Zeit fließt dahin. Die Ewigkeit fließt nicht. Die Ewigkeit kennt keine Abfolge. Und weil wir ein zeitloses Leben nicht kennen, ist es so schwierig von der Ewigkeit zu reden.

    Der Prediger ist ein Mensch, der die Welt beobachtet. In seinen Beschreibungen der Welt schwankt er zwischen Resignation und freudigem Staunen. Er betrachtet die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft und kommt zu dem Schluss: Was geschehen ist, eben das wird hernach sein. Was man getan hat, eben das tut man hernach wieder, und es geschieht nichts Neues unter der Sonne. (1,9) Und resigniert stellt er fest: Ich sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war alles eitel und Haschen nach Wind. (1,14) Das Leben in der Zeit mit seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft frustriert den Prediger. Dieses Leben ist voller Mühen und Anstrengungen und das fortwährende Vergehen bringt Schmerzen und Leiden mit sich. Doch dann blitzen wieder dankbare Momente aus seinen Schriften hervor: Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt.

    Wir leben in der Zeit und nicht in der Ewigkeit. Und doch tragen wir in unseren Herzen eine Ahnung davon, was Ewigkeit bedeuten könnte. Ewigkeit ist ein Wort, das Gott beschreibt. Denn Gott lässt sich nicht befristen. Gott unterliegt nicht dem Wandel der Zeit. Ewigkeit ist nicht die Abfolge von Zeiten, sondern erfüllte, göttliche Gleichzeitigkeit. Der Prediger schreibt, dass Gott dem Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt hat. Wir leben nicht in der Ewigkeit, doch mit der Ewigkeit in unseren Herzen haben wir eine Ahnung davon, was Ewigkeit bedeuten könnte: Die Sehnsucht nach bleibender, zeitloser, nicht vergehender Erfüllung in Gott. Das erhoffen wir uns einst in Gottes Ewigkeit. Bis es soweit ist und solange wir noch in der Zeit leben, gibt uns der Prediger einen schönen Rat auch für die jetzt kürzer werdenden Tage mit auf den Weg: Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. Denn ein jeder Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.

    Meike Waechter

    Quelle: Quelle: Die Hugenottenkirche. September 2018. Meike Waechter.

SERIE - Pflanzen in der Bibel

Das Getreide und seine Produkte - Teil 1

Die Nutzung von wild wachsenden Gräsern begleitet den Menschen mindestens schon 30 000 Jahre. Nachdem die Menschen in der jüngeren Steinzeit sesshaft geworden war auch ein gezielter Anbau dieser Gräser möglich. Die Menschen lernten, die Samenkörner der angebauten Gräser mit Steinen zu zerreiben, mit Wasser zu einem Brei anzurühren und diesen auf den heißen Steinplatten einer Feuerstelle zu trocknen oder zu rösten.

  • Senfkörner Großaufnahme
  • Serie Pflanzen in der Bibel - Das Getreide und seine Produkte - Teil 1

    Allgemeine Einführung

    Getreide ist eine meist einjährige Pflanze aus der Familie der Süßgräser. Die Früchte sind ein Grundnahrungsmittel für Mensch und Tier. Die Körner sind bestehen aus Stärke, Eiweiß (Gluten) und Fett. Die Früchte werden nach der Reife durch Dreschen von den Pflanzen abgetrennt. Am Korn verbleibt meist noch die Schale, diese wird durch Mahlen, Schleifen oder andere Verfahren entfernt und als Kleie getrennt verwertet. Bei Vollkornmehl ist dies nicht der Fall. Eine längere Lagerung kann erreicht werden, wenn der Keimling entfernt oder hitzebehandelt wird. Der Keimling wird zur Gewinnung von Getreidekeimöl genutzt. Aus den gemahlenen Früchten wird Brot gebacken oder Brei gekocht. Aus Getreidesorten mit geringem Glutenanteil lässt sich Brot jedoch nur als Fladenbrot herstellen.

    Die Nutzung von wild wachsenden Gräsern begleitet den Menschen mindestens schon 30 000 Jahre. Nachdem die Menschen in der jüngeren Steinzeit sesshaft geworden war auch ein gezielter Anbau dieser Gräser möglich. Die Menschen lernten, die Samenkörner der angebauten Gräser mit Steinen zu zerreiben, mit Wasser zu einem Brei anzurühren und diesen auf den heißen Steinplatten einer Feuerstelle zu trocknen oder zu rösten. Auf diese Weise entsteht das ungesäuerte Fladenbrot, dass auch heute noch in Entwicklungsländern auf diese Weise gebacken wird. Die ältesten Funde eines solchen Getreideerzeugnisses wurden im Nordosten Jordaniens gefunden und sind etwa 14 000 Jahren alt.

    Lange Zeit diente das Getreidekorn (Korngiro) auch als Zahlungsmittel. Bereits 322 bis 30 v. Chr. in Ägypten gabe es ein ausgedehntes Verrechnungssystem das darauf beruhte, dass Bauern ihr Korn an staatliche Lagerhäuser zur Aufbewahrung liefern und dafür erhielten eine Gutschrift. Per Überweisungsauftrag an das staatliche Lagerhaus konnte er Steuern an den Staat und sonstige Verpflichtungen wie Pachtzinsen bezahlen. Auch dienten Getreidekörner als Normgewicht. Ursprünglich war das Karat das Gewicht eines getrockneten Samenkorns des Johannisbrotbaumes. Im Mittelalter entsprach ein Karat dem Gewicht von drei Gersten- oder vier Weizenkörnern. Heute dient es als Gewichtseinheit für Edelmetalle und Diamanten.

    Getreidesorten und ihre Bedeutungen

    Der gezielte Anbau von Getreide war essentiell wenn Menschen dauerhaft sesshaft wurden. In dem Gebiet des sogenannten "Fruchtbaren Halbmond", einer Gegend, die noch ohne künstliche Bewässerung landwirtschaftlich nutzbaren Steppengebiete in Jordanien, Israel, Libanon, Syrien, der Türkei, dem Irak und Iran, die halbkreisförmig die Wüsten- und Halbwüstengebiete der Arabischen Halbinsel umspannen, fand man Gersten- und Weizenkörner, die noch aus dem 8.Jahrhundert v.Chr. stammen. Gerste und Weizen sind die wichtigsten Pflanzen des Heiligen Landes, die deswegen in der Bibel auch zuerst aufgezählt werden.

    7 denn der HERR, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land, ein Land mit Wasserbächen, Quellen und Wasser, das in Berg und Tal hervorströmt, 8 ein Land mit Weizen, Gerste, Reben, mit Feigen- und Granatapfelbäumen, ein Land mit Ölbäumen und Honig, 9 ein Land, in dem du dich nicht kümmerlich nähren musst, in dem es dir an nichts mangeln wird, ein Land, dessen Steine Eisen sind und in dessen Bergen du nach Erz graben kannst. 10 Und du sollst dich satt essen, und du sollst den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.

    Deuteronomium 8, 7-10

    Die am weitesten verbreiteste Getreideart in Patestina war der Weizen. Dinkel (Triticum durum) ist eine der ursprünglichen Vorformen des heutigen Saatweizens (Triticum aestivum). Vermutlich sahen die Weizenähren in biblischer Zeit eher wie Dinkel aus. Weizen war auch das wertvollste aller Getreidearten, und so als ZahlungsmittelIn der Offenbarung (6,6) wird der Weizen als drei mal so wertvoll wie Gerste bezeichnet. Salomo bezahlte das für seine Prachtbauten importierte Zedernholz mit Weizen. Weizen und Gerste sind ein beliebtes Zahlungsmittel, begehrte Kriegsbeute oder werden als Reparationen von besiegten Völkern gefordert. Weizen ist die Speise und Zahlungsmittel der Reichen, während für die Armen Gerste reserviert ist, die häufiger vorkam und als gewöhnlicher angesehen wurde.

    22 Dann sandte Chiram zu Salomo und sagte: Ich habe gehört, was du mir übermittelt hast; ich werde deinen Wunsch nach Zedernholz und nach Zypressenholz ganz erfüllen. 23 Meine Diener werden es herunterbringen vom Libanon zum Meer, und auf dem Meer werde ich Flösse daraus machen bis an den Ort, den du mir nennen wirst. Und dort werde ich sie wieder auseinander nehmen, und du kannst das Holz holen. Du aber sollst auch meinen Wunsch erfüllen und meinem Hause Speise liefern. 24 Und so lieferte Chiram Salomo Zedernholz und Zypressenholz, ganz nach dessen Wunsch. 25 Und Salomo lieferte Chiram zwanzigtausend Kor Weizen als Speise für sein Haus, dazu zwanzig Kor gestossenes Öl. So belieferte Salomo Chiram Jahr für Jahr. 26 Der HERR aber gab Salomo Weisheit, wie er es ihm zugesagt hatte. Und es herrschte Friede zwischen Chiram und Salomo, und die beiden schlossen einen Bund

    1. Könige 5, 22-26

    5 Und er kämpfte gegen den König der Ammoniter; und er war stärker als diese. Und die Ammoniter gaben ihm in jenem Jahr hundert Kikkar Silber und zehntausend Kor Weizen und zehntausend an Gerste. Dies lieferten ihm die Ammoniter auch im zweiten und dritten Jahr ab. 6 So erstarkte Jotam, denn er hatte seine Wege gefestigt vor dem HERRN, seinem Gott.

    2. Chronik 27, 5-6

    Die Erntezeit des Weizens war im Mai und Juni, und die Ernte von Weizen und Gerste stellen den Höhepunkt der Feldarbeiten dar. Nach schwerer Arbeit war es nun an der Zeit sich zu freuen und zu feiern.

    2 Du hast die Nation zahlreich werden lassen, hast die Freude für sie gross gemacht. Sie haben sich vor dir gefreut, wie man sich freut in der Erntezeit, wie man jubelt, wenn man Beute verteilt.

    Jesaja 9,2

    Neben den praktischen Aspekten hat der Weizen auch eine hohe symbolische Bedeutung. In hymnischen Texten in denen die Güte Gottes gefeiert wird, ist nur der beste Weizen gut genug für die, die in Gottes Gunst stehen. (Siehe auch Psalter 147,14). Aber nicht nur Gottes Güte wird dem Wert des Weizens zugesprochen, sondern auch der Körper der Frau wird mit Analogien zu wertvollen Speisen versehen.

    16 Die den HERRN hassen, müssten ihm zu Füssen kriechen, das wäre ihr Los auf ewig. 17 Ich aber würde es speisen mit bestem Weizen und aus dem Felsen dich mit Honig sättigen.

    Psalter 81, 16-17

    3 Dein Schoss ist eine runde Schale, an Mischwein soll es nicht fehlen! Dein Bauch ist ein Weizenhaufen, von Lotosblumen umsäumt.

    Hoheslied 7,3

    Auch Jesus bedient sich in seinem Gleichnis "Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen" dem Bild das der Weizen für das Gute steht, das auf Gottes Werke zurückgeht, während das Unkraut des Teufels Werk ist.

    24 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem, der guten Samen auf seinen Acker säte. 25 Doch während die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und machte sich davon. 26 Als die Saat aufging und Frucht brachte, da kam auch das Unkraut zum Vorschein. 27 Da kamen die Knechte zum Hausherrn und sagten: Herr, war es nicht guter Same, den du auf deinen Acker gesät hast? Woher kommt nun das Unkraut? 28 Er antwortete ihnen: Das hat ein Feind getan! Da fragen ihn die Knechte: Sollen wir also hingehen und es ausreissen? 29 Er sagt: Nein, damit ihr nicht, wenn ihr das Unkraut ausreisst, auch den Weizen mit herauszieht. 30 Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte. Und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Reisst zuerst das Unkraut aus und schnürt es zu Bündeln, um es zu verbrennen, den Weizen aber bringt ein in meine Scheune!

    Matthäus 13, 24-30

    Gerste ist ein frühes robustes Getreide, dass mit weniger Wasser als Weizen und auf eher mageren Bödenes gedeiht als Weizen. Es wird im November gesät und im April geerntet, Weizen jeweils einen Monat später. Typisch für sie sind ihre langen Grannen, weshalb sie auf Hebräisch „die Behaarte“ genannt wird.

    31 Der Flachs und die Gerste wurden zerschlagen, denn die Gerste stand gerade in Ähren und der Flachs in Blüte. 32 Der Weizen aber und der Emmer wurden nicht zerschlagen, denn sie reifen später.

    Exodus 9, 31-32

    Da Gerste robuster ist und auf vielfältigen Böden wächst, war sie billiger und war das Nahrungsmittel der ärmeren Bevölkerung oder auch Viehfutter. Arme Leute aßen auch Brote aus Gerste. Exemplarisch hierfür in der Bibel steht der kleine Junge, der seine fünf Gerstenbrote und zwei Fische für die Speisung der großen Volksmenge in Johannes 6,9 gab.

    Die Symbolkraft von Gerste unterscheidet sich von der des noblen Weizens. Sie ist nicht so wertvoll und wird in seiner Symolik mit negativen Eigenschaften aufgeladen. So ist das Gerstenmehl teil eines alten mystischen Rituals, indem es als Mehl für den gestörten Geist steht, den der "Geist der Eifersucht" in dem Ehemann auslöst. Gerste ist somit Teil des "Eifersuchtsopfers" im Alten Testament.

    15 Dann soll der Mann seine Frau zum Priester bringen und als Opfergabe für sie ein Zehntel Efa Gerstenmehl mitbringen. Er darf kein Öl darauf giessen und keinen Weihrauch darauf legen, denn es ist ein Eifersuchtsopfer, ein Erinnerungsopfer, das Schuld aufdeckt. 16 Und der Priester soll sie herankommen und vor den HERRN treten lassen. 17 Dann soll der Priester heiliges Wasser in einem Tongefäss nehmen, und der Priester soll etwas Staub vom Boden der Wohnung nehmen und in das Wasser streuen. 18 Und der Priester soll die Frau vor den HERRN treten lassen und das Haupthaar der Frau lösen und auf ihre Hände das Erinnerungsopfer legen, es ist ein Eifersuchtsopfer.

    4. Mose 5,15-18

    Ebenfalls eine wenig noble Symbolik kommt der Gerste und dessen Produkte zu, wenn es als Zeichen der Demut vor Gott. Es zeigte Gideon aber durch wessen Hand der Sieg kommen würde.

    13 Und als Gideon hinkam, sieh, da erzählte ein Mann einem anderen einen Traum und sprach: Sieh, ich hatte einen Traum: Sieh, ein Gerstenbrotkuchen rollte ins Lager Midians und kam bis ans Zelt und traf es, und es stürzte ein, und er warf es über den Haufen, und das Zelt stürzte ein. 14 Da antwortete der andere und sprach: Das ist nichts anderes als das Schwert Gideons, des Sohns von Joasch, des Mannes Israels. Gott hat Midian und das ganze Lager in seine Hand gegeben. 15 Als Gideon die Erzählung vom Traum und seine Deutung gehört hatte, warf er sich nieder. Dann kehrte er zurück ins Lager Israels und sprach: Macht euch auf, denn der HERR hat das Lager Midians in eure Hand gegeben.

    Richter 7,13-15

    Obwohl der Anbau von Hirse in Palestina nur eine untergeornete Rolle spielt, finden sich in der Bibel einige Hinweise auf den Gebrauch dieses Getreides.

    9 Und du, nimm dir Weizen und Gerste und Bohnen und Linsen und Hirse und Emmer, und schütte dies in ein Gefäss und mache dir Brot daraus. Der Anbau von Hirsearten ist seit etwa 2000 v.Chr. bekannt. Ebenso wie Weizen und Gerste, wurde auch Hirse wurden für die Herstellung von Brot genutzt.

    Hesekiel 4, 9

    Geröstete Körner, unter anderem auch Hirse, waren eine Vorstufe als Nahrungsmittel, bevor der Mensch lernte Körner zu Mehl zu verarbeiten und Brot daraus zu backen, aber auch danach waren geröstete Körner sehr beliebt. Die Körner können auch zu einer Grütze verkocht werden, oder in seiner Form als Mehl, zu Brot und Kuchen verbacken werden.

    14 Und als es Zeit war zu essen, sagte Boas zu ihr: Komm her und iss von dem Brot und tunke deinen Bissen in den Essig. Und sie setzte sich neben die Schnitter, und er reichte ihr geröstetes Korn, und sie ass und wurde satt und behielt noch etwas übrig.

    Rut 2, 14

    27 Und als David nach Machanajim gekommen war, hatten Schobi, der Sohn des Nachasch, aus dem Rabba der Ammoniter, und Machir, der Sohn des Ammiel, aus Lo-Debar, und Barsillai, der Gileaditer aus Rogelim, 28 Betten, Schalen, Tongeschirr, Weizen, Gerste, Mehl, geröstetes Korn, Bohnen, Linsen, Geröstetes, 29 Honig, Butter, Schafe und Käse aus Kuhmilch zum Essen herbeigeschafft für David und für das Volk, das bei ihm war, denn sie sagten: Das Volk ist hungrig und müde und durstig in der Wüste.

    2. Samuel 17, 27-29

Aspekt des Monats

September 2018 - Protestantismus

Jeden Monat möchten wir Sie einladen einen Aspekt unseres Glaubens kennen zu lernen. Wenn Sie nicht bis zum nächsten Monat warten wollen, dann sehen Sie sich unseren Glossar an.

  • Elefant
  • Calvinisten

    Protestantismus

    Der Begriff „Protestantismus“ ist auf die „Protestation“ von sechs Fürsten und 14 oberdeutschen Städten beim Reichstag zu Speyer im Jahr 1529 zurückzuführen. Eine Protestation war ein juristischer Einspruch. Die Protestation von 1529 richtete sich gegen die Verhängung der Reichsacht gegen Martin Luther sowie gegen die Ächtung der Lutherischen Schriften und Lehre. Die protestierenden Fürsten und Städte forderten die Möglichkeit der ungehinderten Ausbreitung der evangelischen Lehre.
    Auf dem Reichstag zu Worms 1521 waren die Schriften Martin Luthers verboten worden (Wormser Edikt). Über Luther und seine Anhänger war die Reichsacht erhoben worden. Auf dem Reichstag zu Speyer 1526 wurde beschlossen, die Durchsetzung des Edikts von Worms den Reichsfürsten zu überlassen. Auf dem nächsten Reichstag zu Speyer im Jahr 1529 wollte Kaiser Karl V. (1519–1556) diesen Beschluss wieder aufheben lassen. Die Reichsfürsten und -städte fürchteten durch einen Mehrheitsbeschluss wieder zum katholischen Glauben gezwungen zu werden und legten deshalb Protest ein. Daraus entstand die Bezeichnung „Protestanten“ für diejenigen, die der Reformation anhängen.

    Links

    Wikipedia - Kaiser Karl V.
    Wikipedia - Wormser Edikt
    Hugenotten in Strasburg

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Wer wir sind

Wir sind eine Kirche der Union. Das heißt: neben einer Mehrheit von lutherischen gibt es unter dem Dach der Landeskirche eine Reihe von deutsch oder französisch reformierten Gemeinden, die in einem eigenen Kirchenkreis verbunden sind. Diesen reformierten Kirchenkreis möchten wir Ihnen mit diesem Internetauftritt vorstellen.

  • Kelch auf Glas
  • Wer Wir Sind

    Die einzelnen Gemeinden des Kirchenkreises haben durch ihre Geschichte und die örtlichen Gegebenheiten unterschiedliche Prägungen, denn ihre jeweilige Eigenständigkeit ist eines ihrer besonderen Merkmale. Was uns eint, ist der Anspruch, nach Gottes Wort reformiert zu sein. Das bedeutet, Strukturen und Aufgaben der Gemeinde so weiterzuentwickeln, dass sie jetzt und in Zukunft in den jeweiligen gesellschaftlichen Herausforderungen bestehen kann. Begründende und leitende Autorität ist dabei das Wort Gottes, wie es uns aus der Bibel lebendig entgegentritt. Mit diesem Verständnis sind wir eingebunden in den großen Kreis der Kirchen des Reformierten Weltbundes, zu dem 105 Millionen Menschen reformierten Glaubens gehören.

    Als Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hoffen wir, mit unserem besonderen Beitrag die Diskussion um den richtigen Weg der Kirchen/Gemeinden im 21. Jahrhundert zu fördern.

  • Kreiskirchenrat

    Der Kreiskirchenrat leitet den Kirchenkreis. Er nimmt die Aufgaben der Kreissynode zwischen deren Tagungen wahr. (Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandemburg-schlesische Oberlausitz, Abschnitt 3, Artikel 49, § 1)

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    Die Vorsitzende des Kreiskirchenrates ist Cornelia Müller, die Pfarrerin mehrerer Gemeinden in der Uckermark.

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